15 April 2026, 20:13

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur Wasserforschung

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf einem Gebäude in einer Kläranlage, umgeben von Geländern, mit Fahrzeugen auf der Straße und Bäumen/Gebäuden im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur Wasserforschung

Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für den Aufbau eines neuen Forschungszentrums für Wassertechnologie. Unter dem Namen FutureWaterCampus soll dort an nachhaltigen Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Wasser und Abwasser gearbeitet werden. Die Förderung wurde am 13. März im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung bekannt gegeben.

Oliver Krischer, Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte den Förderbescheid offiziell im Beisein von Gästen in Thurmfeld, nördlich der Universität. Der Standort ist Teil eines wachsenden Campus für Forschung und Innovation. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als "entscheidenden Impuls für den wissenschaftlichen Ruf Essens".

Am FutureWaterCampus werden Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten. Ihre Schwerpunkte liegen auf der Algenforschung, modernen Membrantechnologien und photokatalytischen Verfahren. Ein zentrales Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die industrielle Praxis zu beschleunigen.

Durch die engere Verzahnung von Forschung und Wirtschaft soll das Zentrum drängende wasserbezogene Probleme angehen. Die Mittel fließen in hochmoderne Labore und kooperative Arbeitsräume, die interdisziplinäre Projekte ermöglichen.

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Die neue Einrichtung mit einem Volumen von 11,5 Millionen Euro wird die Forschungskapazitäten der Universität in Thurmfeld deutlich erweitern. Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Industriepartner werden dort Seite an Seite an innovativen Wassertechnologien arbeiten. Mit den Bau- und Entwicklungsarbeiten soll in den kommenden Monaten begonnen werden.

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