240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Von der Leihkasse zur Milliarden-Bank
Rebekka Ullrich240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Von der Leihkasse zur Milliarden-Bank
Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter feiert in diesem Jahr ihr 240-jähriges Bestehen. Die Bank blickt auf eine Geschichte bis ins Jahr 1786 zurück, als sie als kleiner Kreditfonds in der Grafschaft Lippe gegründet wurde. Heute bedient sie drei Kreise in Nordrhein-Westfalen und verwaltet ein Vermögen von rund 12 Milliarden Euro.
Am 13. März 1786 als Gräflich-Lippische-Leihkasse – auch bekannt als Leihkasse der Grafschaft Lippe – ins Leben gerufen, diente sie ursprünglich dazu, Menschen mit geringem Einkommen beim Sparen und beim Zugang zu Krediten zu unterstützen. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Bank durch Fusionen mit anderen Instituten, darunter im 20. Jahrhundert mit Banken in Paderborn und Höxter.
Bis 2026 hatten diese Zusammenschlüsse die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter entstehen lassen, die heute die Kreise Paderborn, Lippe und Höxter abdeckt. Zum Jubiläum bietet die Bank ihren Kunden als besonderes Angebot einen befristeten Zinssatz von 2,40 Prozent an.
Zu den Feierlichkeiten gehört zudem eine Spende in Höhe von 240.000 Euro an die mit der Bank verbundenen Stiftungen. Darüber hinaus erhalten alle 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen bezahlten freien Tag, um sich ehrenamtlich in regionalen Projekten zu engagieren.
Das Jubiläum unterstreicht den Wandel der Bank von einem kleinen Fonds des 18. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Finanzinstitut. Kunden profitieren von der zeitlich begrenzten Zinserhöhung, während die Region durch das Engagement der Belegschaft und die Stiftungszuwendungen gestärkt wird. Die Feierlichkeiten spiegeln das anhaltende Bekenntnis der Sparkasse zu der Region wider, der sie dient.