30 Jahre Café Schließfach: Essens sozialer Anker für Frauen in Not feiert Jubiläum
Laurenz Mühle30 Jahre Café Schließfach: Essens sozialer Anker für Frauen in Not feiert Jubiläum
Café Schließfach im Essener Nordviertel feiert 30-jähriges Bestehen mit Oberbürgermeister Thomas Kufen
Das Café Schließfach im Essener Nordviertel hat sein 30-jähriges Jubiläum mit einer Feier begangen, an der Oberbürgermeister Thomas Kufen teilnahm. Das 1995 gegründete Café startete als Anlaufstelle für Frauen in der Sexarbeit, unterstützt heute jedoch Menschen mit einem breiten Spektrum an Herausforderungen. Über die Jahre hat es sich zu einer unverzichtbaren Ressource für benachteiligte Frauen in der Region entwickelt.
Das Café wurde von Caritas-SkF Essen ins Leben gerufen, um gezielte Hilfe für Frauen in schwierigen Lebenslagen anzubieten. Zu den Angeboten zählen warme Mahlzeiten, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie abschließbare Schließfächer für persönliche Gegenstände. Zudem werden Schulungen zum sicheren Umgang mit Suchtmitteln und Aufklärung über Sexualität angeboten – eine Kombination aus praktischer und gesundheitlicher Unterstützung.
2019 erweiterte Caritas-SkF Essen sein Engagement mit der Einrichtung der Abteilung „Mädchen und Frauen in besonderen Lebenslagen“. Dieser Schritt ermöglichte es dem Café, noch besser auf die spezifischen Bedürfnisse der Besucherinnen einzugehen. Die Jubiläumsveranstaltung am 2. September 2025 würdigte das langjährige Engagement der Mitarbeiter:innen und Ehrenamtlichen, die das Café seit drei Jahrzehnten tragen.
Oberbürgermeister Kufen dankte öffentlich den langjährigen Mitarbeiterinnen Ute Storms, Judit Mohrhagen und Katharina Heres-Kristen sowie den zahlreichen Freiwilligen für ihren Einsatz. Ihre Arbeit hat das Café zu einem stabilen und einladenden Ort für hilfesuchende Frauen gemacht.
Die Feier zum 30-jährigen Bestehen unterstrich die anhaltende Bedeutung des Cafés als Unterstützungsangebot für benachteiligte Frauen. Mit erweiterten Dienstleistungen und einem engagierten Team bleibt es eine zentrale Anlaufstelle im Nordviertel. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, wie wichtig gemeindegetragene Initiativen für die Bewältigung sozialer Herausforderungen vor Ort sind.






