10 May 2026, 16:12

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verweigerter Auszahlung

Altes Aktienzertifikat mit Abbildung eines Mannes und einer Frau, Bankname und Ausstellungsdatum

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen verweigerter Auszahlung

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihrem Sparguthaben zurückzuerlangen. Die Bank behauptet, das Konto existiere nicht, und verweigert seit Mai 2024 die Auszahlung des Geldes. Heute beginnt die Verhandlung vor dem Landgericht Düsseldorf.

Die Frau hatte im Mai 2024 erstmals versucht, ihr Sparkonto aufzulösen. Die Bank lehnte den Antrag ab und bestand darauf, dass kein Konto in ihren Unterlagen verzeichnet sei. Seither hat die Klägerin mehrere Kontoauszüge vorgelegt, darunter einen von Februar 2024 – den letzten vor dem Tod ihres Mannes.

Ihr verstorbener Ehemann hatte das Konto ursprünglich im Jahr 2003 eröffnet, und sie besitzt Auszüge aus zwei Jahrzehnten. Dennoch wirft die Kreissparkasse Düsseldorf ihr vor, die Dokumente seien gefälscht. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, geht davon aus, dass die Bank einen Fehler gemacht hat, und fordert die Freigabe des Geldes.

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Heute startet der Prozess, in dem die Frau eine gerichtliche Anordnung zur Rückerstattung der vollen 98.000 Euro erstreitet. Die Bank hält an ihrer Position fest und bestreitet weiterhin die Existenz des Kontos. Nun muss das Gericht entscheiden, ob die Kreissparkasse das strittige Guthaben zurückzahlen muss. Gewinnt die Klägerin, erhält sie die 98.000 Euro ausgezahlt. Ein Urteil zu ihren Ungunsten würde das Geld dauerhaft blockieren.

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