Aachen fördert Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit mit neuem Programm
Aachen startet neues Förderprogramm für Ehrenamtliche in der Flüchtlings- und Neuzugewandertenarbeit
Die Stadt Aachen hat ein neues Förderprogramm unter dem Titel „Ehrenamt im Kontext der Prävention“ ins Leben gerufen, das Projekte unterstützt, die sich für Integration und präventive Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet einsetzen. Organisationen können sich bis zum 31. März 2026 um Zuschüsse von bis zu 2.500 Euro pro Projekt bewerben.
Das Programm wird vom Kommunalen Integrationszentrum Aachen koordiniert und richtet sich an Gruppen, die 2026 Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten begleiten. Gefördert werden vielfältige Aktivitäten – von der Begleitung zu Behörden über die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen bis hin zu Schulungen für Ehrenamtliche, Orientierungshilfen und Demokratiebildung.
Antragsberechtigt ist ein breites Spektrum an Organisationen: von migrantisch geprägten Initiativen über Sport- und Kulturvereine, Moscheevereine, Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbände bis hin zu eingetragenen gemeinnützigen Vereinen. Bei Fragen zur Antragsstellung oder Förderfähigkeit stehen Carsten Strehler und Annika Wilden vom Integrationszentrum für Beratung zur Verfügung.
Ziel des Programms ist es, lokale Initiativen zu stärken, die Neuzugewanderten den Einstieg erleichtern und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt fördern. Durch die Unterstützung praktischer Hilfsangebote und Bildungsmaßnahmen will die Stadt die Integrationsherausforderungen sowohl für Ehrenamtliche als auch für die von ihnen Begleiteten verringern.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Pro Organisation können maximal 2.500 Euro beantragt werden. Erfolgreiche Antragsteller erhalten Mittel, um ihre Arbeit mit Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten in Aachen auszubauen. Ausführliche Bewerbungsrichtlinien und Kontaktdaten für Rückfragen stellt das Kommunale Integrationszentrum bereit.






