Aachener Zollamt zieht Bilanz: 400 Millionen Euro Steuereinnahmen und Tausende Kontrollen
Hans-Helmut RuppersbergerAachener Zollamt zieht Bilanz: 400 Millionen Euro Steuereinnahmen und Tausende Kontrollen
Das Hauptzollamt Aachen verzeichnete ein arbeitsreiches Jahr 2024. Die Behörden bearbeiteten Tausende Kontrollen, Beschlagnahmungen und Verfahren und erwirtschafteten dabei beträchtliche Einnahmen für den Staat. Das Amt spielt eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung von Steuergesetzen und der Bekämpfung von Betrug.
Im vergangenen Jahr führte die Verkehrskontrollstelle 9.771 Fahrzeug- und 8.986 Personenkontrollen durch. Gleichzeitig leitete die Schwarzarbeitsbekämpfung 1.954 Strafverfahren wegen Sozialbetrugs ein – bei abgeschlossenen Fällen belief sich der geschätzte finanzielle Schaden auf 11,88 Millionen Euro.
Darüber hinaus beschlagnahmte das Zollamt 17.087 nicht einfuhrfähige Waren im Wert von über 2,5 Millionen Euro. Die Beamten bearbeiteten fast 400.000 Zollanmeldungen, die mehr als 3 Millionen Positionen umfassten. Die Abteilung für Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bearbeitete 5.350 Strafverfahren und 2.177 Ordnungswidrigkeiten.
Im Vollzugsbereich verwaltete das Amt nahezu 247.000 Fälle. Bei der Steuereintreibung wurden 2024 rund 400 Millionen Euro eingenommen, wobei die Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchsteuern die wichtigsten Einnahmequellen darstellten.
Die Bilanz des Aachener Hauptzollamts für 2024 unterstreicht seine vielfältigen Aufgaben: Es sicherte öffentliche Mittel, ging gegen illegalen Handel vor und setzte Regelungen konsequent durch. Die Arbeit umfasste Tausende Verfahren und Kontrollen in verschiedenen Bereichen.
