Amanda Miguel begeistert Mexiko-Stadt mit emotionalem Frauentags-Konzert
Rebekka UllrichAmanda Miguel begeistert Mexiko-Stadt mit emotionalem Frauentags-Konzert
Amanda Miguel rockt das Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt mit einem kraftvollen Konzert zum Internationalen Frauentag
Mit einem mitreißenden Auftritt feierte Amanda Miguel im Auditorio Nacional von Mexiko-Stadt den Internationalen Frauentag – ein Konzert voller emotionaler Hommagen und ihrer größten Hits, das zugleich an ihren verstorbenen Ehemann Diego Verdaguer erinnerte. Die Fans füllten den Saal bis auf den letzten Platz und verwandelten ihn bis zum Finale in ein Meer aus singenden Stimmen.
Mit einer halbstündigen Verspätung begann das Konzert um 18:30 Uhr. Die Schauspielerin Ana de la Reguera eröffnete den Abend mit einer gesprochenen Einführung, bevor Miguel die Bühne betrat. Die in Argentinien geborene Sängerin hatte ihre Karriere einst mit dem Album "Ámame una vez más" gestartet, doch ihr jüngster Auftritt spiegelte Jahrzehnte musikalischen Einflusses wider.
Miguel präsentierte ein berührendes Programm mit Titeln wie "El pasadiscos", "No sé quién de los dos será" und "Pídeme". Während sie sang, zeigten Leinwände Bilder von ihr und Verdaguer – eine visuelle Hommage, die die emotionale Verbindung zum Publikum vertiefte. Später blickte sie auf ihr Leben zurück und dankte den Frauen, die sie über die Jahre unterstützt hatten.
Der Höhepunkt der Energie kam mit den Stücken "Duende" und "Las pequeñas cosas", die das Publikum in Ekstase versetzten. Zum Finale wurde das Auditorio Nacional zu einem riesigen Chor: Gemeinsam sangen die Zuschauer "Él Me Mintió", während Miguel sich zurücknahm und die Menge den Song übernehmen ließ.
Der Abend endete mit einer kollektiven Feier von Miguels Musik und ihrem Vermächtnis. Ihre Ehrung Verdaguers und ihre Wertschätzung für die Solidarität unter Frauen hinterließen einen bleibenden Eindruck. Das Konzert bestätigte ihren Status als geliebte Ikone der lateinamerikanischen Musik – und als die Fans den Saal verließen, summten sie noch immer ihre Lieder.






