13 March 2026, 00:12

Apotheker planen bundesweiten Großprotest am 23. März 2026 für faire Gebühren

Eine große Gruppe von Menschen steht an der Straße, einige halten Schilder, andere tragen Mützen und Taschen, mit einem Fahrrad im Vordergrund und Bäumen und einem Pfahl im Hintergrund, bei einer Black-Lives-Matter-Demonstration in Berlin.

Apotheker planen bundesweiten Großprotest am 23. März 2026 für faire Gebühren

Apotheker in ganz Deutschland bereiten Großdemo für den 23. März 2026 vor

Am 23. März 2026 wollen Apotheker in Deutschland mit einer bundesweiten Protestaktion auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen: Sie werden ihre Apotheken schließen und sich in vier Städten versammeln, um längst überfällige Gebührenerhöhungen einzufordern – Versprechen, die Gesundheitsministerin Nina Warken bislang nicht eingelöst hat. Die Apothekervereinigung Nordrhein (AVNR) organisiert die Aktion und ruft Kollegen dazu auf, sich zahlreich an der zentralen Kundgebung in Düsseldorf zu beteiligen.

Die Demonstration in Düsseldorf findet am Burgplatz statt, wo sich die Teilnehmer ab 11:00 Uhr einfinden sollen. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist zwischen 12:00 und 13:00 Uhr geplant. Die Veranstalter hoffen auf eine starke Beteiligung, auch wenn die genaue Teilnehmerzahl noch unklar ist.

AVNR-Vorsitzender Thomas Preis betont die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens der Apotheker. Um die Mobilisierung zu erleichtern, stellt der Verband kostenlose Busse von zentralen Standorten in Nordrhein-Westfalen bereit. Noch gibt es freie Plätze für alle, die zur Demonstration anreisen möchten.

Neben Düsseldorf wird es auch in Berlin, Hannover und München Proteste geben. Apotheker aus allen 16 Bundesländern werden erwartet – sei es bei regionalen Kundgebungen oder durch die Teilnahme an den zentralen Demonstrationen.

Mit der bundesweiten Aktion will die Branche Druck auf die Politik ausüben, um dringend benötigte wirtschaftliche Unterstützung zu erhalten. Die kostenlosen Fahrtmöglichkeiten in Nordrhein unterstreichen den Willen der Organisatoren, eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen. Das Ergebnis der Proteste könnte wegweisend für künftige Entscheidungen zur Gebührenanpassung sein.

Quelle