30 April 2026, 00:24

Architektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung

Eine Gruppe von Menschen demonstriert vor einem Gebäude auf dem Campus der University of Michigan, hält Schilder und einige haben Kameras, Mützen und Taschen; Bäume und Himmel sind im Hintergrund zu sehen.

Architektur-Studierende in Wuppertal kämpfen gegen Studiengang-Schließung

Studierende der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal haben gegen die Pläne protestiert, ihren Studiengang zu schließen. Die Maßnahme ist Teil weitergehender Sparmaßnahmen, die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens vorgeschlagen wurden. Rund 500 aktuell eingeschriebene Studierende sehen sich nun einer ungewissen Zukunft gegenüber.

Bei der Protestaktion legten die Studierenden ihre Entwürfe und Modelle entlang der Bundesallee in Wuppertal aus. Die symbolträchtige Präsentation stand für das, was ihrer Meinung nach verloren geht, sollte das Programm eingestellt werden. Die Dozenten waren im Vorfeld informiert worden und unterstützen die Demonstration.

Die Universität hat zugesichert, dass eingeschriebene Studierende ihr Studium in Wuppertal abschließen können. Dennoch wurde den Betroffenen bisher keine offizielle Mitteilung über die Schließung zugestellt, was bei vielen Frustration auslöst. Falls die Pläne umgesetzt werden, entfallen Professuren und zentrale Lehrveranstaltungen – die Auswahl an architektonischen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region würde sich damit deutlich verringern.

Die Studierenden kritisieren die Landesregierung dafür, die Lehrstandards zu schwächen und die gesellschaftliche Bedeutung des Fachbereichs zu schmälern. Der Protest ist Teil einer größeren Debatte darüber, wie die Haushaltskürzungen die Hochschullandschaft der Universität insgesamt verändern werden.

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Die geplante Schließung würde die architektonische Ausbildung in Wuppertal beenden und ein langjähriges Programm aus der Region tilgen. Aktuelle Studierende können zwar ihren Abschluss machen, künftige Bewerber hätten diese Option jedoch nicht mehr. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Landesbehörden, während die Proteste anhalten.

Quelle