30 March 2026, 04:12

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Sicherheitshinweise

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras neben Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Sicherheitshinweise

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau unterwegs – Behörden geben Verhaltensregeln

In Berlins Bezirk Spandau, genauer im Ortsteil Kladow, hält sich ein ausgebüxtes Wallaby auf. Das Beuteltier war am Sonntag von seinem Besitzer entkommen und wurde seitdem von Anwohnern und der örtlichen Polizei gesichtet. Die Behörden haben Hinweise veröffentlicht, wie man sich bei einer Begegnung mit dem Tier verhalten soll.

Das entlaufene Wallaby ist etwa 70 bis 80 Zentimeter lang (Kopf-Rumpf-Länge). Zwar geht von ihm keine ernste Gefahr für erwachsene Menschen aus, doch die Polizei rät davon ab, wegzulaufen, mit den Armen zu wedeln oder sich größer zu machen. Stattdessen sollte man Blickkontakt halten und sich ruhig entfernen.

Kinder werden angehalten, gelassen zu bleiben und sich seitlich wegzubewegen, um Abstand zu schaffen. Sollte das Wallaby aggressiv reagieren und kein Schutz in der Nähe sein, empfiehlt die Polizei, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Beamten betonten, dass sie keine gezielte Suche durchführen, baten die Bevölkerung jedoch, Sichtungen zu melden. Stand 30. März 2026 liegen keine weiteren bestätigten Beobachtungen oder Vorfälle im Zusammenhang mit dem Wallaby vor. Der Vorfall steht in keinem Zusammenhang mit anderen jüngeren Tiervorfällen in Berlin, wie etwa einem Wildschwein in einem Einkaufszentrum oder einer toten Gans, die Anfang März gefunden wurde.

Die Flucht des Wallabys hat die lokalen Behörden dazu veranlasst, Sicherheitshinweise herauszugeben. Anwohner in Kladow werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und die empfohlenen Maßnahmen zu befolgen, falls sie dem Tier begegnen. Die Polizei wird weiterhin Meldungen prüfen, hat aber keine großangelegte Suchaktion eingeleitet.

Quelle