Baraou kämpft um unangefochtenen WM-Titel gegen Zayas in Puerto Rico
Laurenz MühleBaraou kämpft um unangefochtenen WM-Titel gegen Zayas in Puerto Rico
Abass Baraou trifft am 31. Januar 2026 auf Xander Zayas um die WM-Titel im Halbmittelgewicht der WBA und WBO
Das Duell findet in San Juan, Puerto Rico, statt, wobei Baraou als einziger deutscher Box-Weltmeister in den Ring steigt. Anders als die meisten Kämpfer geht er ohne festen Promoter als Free Agent in diesen hochkarätigen Kampf.
Baraou sicherte sich den WBA-Titel im Halbmittelgewicht erstmals im September 2023, als er Yoenis Tellez in New Orleans besiegte – ein seltener Erfolg für den deutschen Boxsport. Vor ihm hatten es nur zwei deutsche Boxer geschafft, einen WM-Kampf auf US-amerikanischem Boden zu gewinnen.
Sein bevorstehender Kampf gegen Zayas ist noch bedeutender: Ein Sieg würde ihn zum dritten deutschen Boxer machen, der Titel mehrerer großer Verbände vereint. Bisher gelang dies nur Dariusz "Tiger" Michalczewski und Sven Ottke.
Das Gefecht in Puerto Rico entscheidet über den unangefochtenen Status im Halbmittelgewicht. Baraous Unabhängigkeit als Free Agent verleiht dem Kampf eine ungewöhnliche Note, da WM-Kämpfe in der Regel unter der Ägide großer Promoter stattfinden.
Am 31. Januar geht es um zwei Weltmeistertitel – ein Sieg würde Baraous Position unter den deutschen Boxlegenden festigen. Gleichzeitig unterstreicht der Kampf seine einzigartige Rolle als unabhängiger Athlet auf höchstem Niveau.






