Bayer Leverkusen startet mit Remis in die Champions League – doch die Personalnot brennt
Laurenz MühleBayer Leverkusen startet mit Remis in die Champions League – doch die Personalnot brennt
Bayer Leverkusen startete mit einem 2:2-Unentschieden gegen den FC Kopenhagen in die Champions-League-Saison 2025/26. Ein Standardtor von Alejandro Grimaldo und ein Eigentor des Kopenhagener Abwehrspielers Pantelis Hatzidiakos sicherten den Deutschen einen Punkt. Trainer Kasper Hjulmand nahm im Verlauf der Partie taktische Anpassungen vor und wechselte von einer 3-4-3- auf eine 4-2-3-1-Formation.
Hjulmand setzte dabei auf zwei Doppelwechsel, um das Spiel zu beeinflussen. In der 51. Minute ersetzten Ibrahim Maza und Aleix Garcia Malik Tillman und Exequiel Fernandez. Später, in der 67. Minute, kamen Ernest Poku und Claudio Echeverri für Loïc Badié und Eliesse Ben Seghir aufs Feld.
Das Remis folgte auf einen disziplinarischen Rückschlag im vorherigen Spiel Leverkusens: Robert Andrich und Exequiel Fernandez hatten vergangenen Freitag gegen Frankfurt jeweils die Rote Karte gesehen und sind damit für das kommende Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach gesperrt. Da zudem Exequiel Palacios verletzungsbedingt ausfällt, hat Hjulmand im Mittelfeld nur begrenzte Optionen.
Für die Partie gegen Mönchengladbach wird Grimaldo in Abwesenheit von Andrich die Mannschaft als Kapitän führen. Hjulmand nannte Malik Tillman, Axel Tape, Lucas Vázquez und Ibrahim Maza als mögliche Alternativen im Mittelfeld. Zudem betonte er, dass die Führungsverantwortung auf eine Gruppe von Spielern verteilt werde und nicht einer einzelnen Person übertragen sei.
Leverkusen holte zwar einen Punkt zum Champions-League-Auftakt, steht vor dem Bundesliga-Spiel aber vor personellen Engpässen im Mittelfeld. Grimaldo wird die Mannschaft anführen, während Hjulmand mit einem dezimierten Kader die Sperren und Verletzungen bewältigen muss. Die taktischen Anpassungen und Wechsel im Kopenhagen-Spiel könnten bereits Hinweise auf seine Strategie gegen Mönchengladbach geben.
