07 May 2026, 20:17

Bergisch Gladbach beschließt Radwege und Straßenprojekte trotz Personalnot im Verkehrsausschuss

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Bergisch Gladbach beschließt Radwege und Straßenprojekte trotz Personalnot im Verkehrsausschuss

Ausschuss für Mobilität und Verkehr in Bergisch Gladbach genehmigt wichtige Straßen- und Radwegeprojekte trotz Personalmangels

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Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr in Bergisch Gladbach hat in seiner jüngsten Sitzung trotz anhaltender Personalknappheit zentrale Vorhaben für den Straßen- und Radverkehr beschlossen. Im Fokus standen Entscheidungen zur Buchholzstraße, Paffrather Straße sowie künftige Sanierungsarbeiten an der Leverkuser Straße. Zudem prägten mehrere Anträge der lokalen Parteien die Beschlüsse.

Die Mitglieder stimmten dafür, die bestehende Verkehrsführung der Buchholzstraße nach Variante 1 beizubehalten, nahmen jedoch einen geringfügigen Änderungsantrag von SPD und Grünen an. Die Anpassung soll die Radwege entlang der Strecke verbessern.

An der Paffrather Straße müssen nun auf beiden Seiten zwischen Reuterstraße und Stationsstraße geschützte Radspuren eingerichtet werden. Allerdings räumte der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda eine Niederlage bei der geplanten Radwegverlängerung am Hasenweg in Refrath ein, nachdem ein Gerichtsurteil das Projekt blockiert hatte.

Einstimmig unterstützte der Ausschuss einen Antrag, der den Rheinisch-Bergischen Kreis und die Stadt Köln auffordert, für Ersatzverkehre auf der Buslinie S11 zu sorgen. Währenddessen setzten sich SPD und Grüne für Radwegeausbau am Lerbacher Weg ein, während die CDU die Erweiterung der Straße „Auf der Kaule“ in Refrath vorschlug, um durch die Aufhebung der Einbahnregelung den Lkw-Verkehr zu erleichtern.

Die Personalsituation bleibt angespannt: Im Bereich der statischen Verkehrsplanung ist derzeit nur eine Fachkraft im Dienst, eine weitere im Urlaub. Dennoch wurde das Maßnahmenprogramm 2026–2028 verabschiedet, wobei zunächst nur die Projekte für 2026 angegangen werden. Die Sanierung der Leverkuser Straße ist für 2027 vorgesehen, wobei RheinNetz in der ersten Jahreshälfte eine Wassertransportleitung erneuern wird.

Die beschlossenen Vorhaben werden nun umgesetzt, doch der Personalmangel könnte zu Verzögerungen führen. Die Erweiterung der Radwege an der Paffrather Straße und mögliche Aufwertungen am Lerbacher Weg markieren Fortschritte für die Radinfrastruktur. Gleichzeitig erfordern die Straßenverbesserungen in Refrath und die geplanten Arbeiten an der Leverkuser Straße eine sorgfältige Abstimmung.

Quelle