27 March 2026, 16:13

Bielefelder Paar entgeht knapp Online-Betrug bei Großbritannien-Reiseantrag

Computerbildschirm mit der Anzeige "Diese verdeckte Website wurde beschlagnahmt" mit Logo der niederländischen Polizei mit einem blauen Schild und einem weißen Stern.

Bielefelder Paar entgeht knapp Online-Betrug bei Großbritannien-Reiseantrag

Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine gefälschte Website, als es einen Reiseantrag für Großbritannien stellte. Am 13. März 2026 erstatteten sie Anzeige bei der Polizei, nachdem ihnen während des Bezahlvorgangs verdächtige Gebühren aufgefallen waren. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr von Online-Betrug, der gezielt Reisende ins Visier nimmt.

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Das Paar hatte im Internet nach einer Electronic Travel Authorisation (ETA) gesucht, die seit Anfang 2025 für die Einreise nach Großbritannien erforderlich ist. Auf einer Website, die sie für offiziell hielten, gaben sie ihre persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen ein. Bei der Zahlung belief sich der Betrag plötzlich auf rund 240 Euro – deutlich mehr als die eigentliche Gebühr von 18,50 Euro.

Misstrauisch wegen der hohen Summe brachen sie die Transaktion ab und informierten ihre Bank, die die Karte umgehend sperrte. Die Behörden bestätigten später, dass Anträge ausschließlich über das offizielle Portal der britischen Regierung eingereicht werden müssen: https://www.gov.uk/eta. Die Verbraucherzentrale warnt bereits seit Längerem vor ähnlichen Betrugsmaschen, auch wenn die genaue Zahl der Fälle für 2025 nicht bekannt ist.

Erst kürzlich, am 10. Juni 2025, hatte es in Dormagen eine Warnung vor betrügerischen Visum-Websites gegeben. Betrüger ahmen dabei oft offizielle Seiten nach, um Geld und persönliche Daten zu stehlen.

Durch ihr schnelles Handeln konnte das Paar aus Bielefeld einen finanziellen Schaden abwenden. Der Fall zeigt jedoch, wie wichtig es ist, Websites vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Die offizielle ETA kostet 18,50 Euro und muss über das Regierungsportal Großbritanniens beantragt werden. Die Polizei rät Reisenden weiterhin, Quellen sorgfältig zu überprüfen, um nicht auf solche Betrugsversuche hereinzufallen.

Quelle