Bottrop startet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisensituationen
Franz Josef SchlosserBottrop startet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisensituationen
Bottrop richtet 24 Notfall-Informationspunkte in der Stadt ein
Emilio Pintea, Leiter des Ordnungsamts, stellte die Initiative vor, die Bürgerinnen und Bürger in Krisensituationen unterstützen soll. Die Notfall-Informationspunkte (NIP) bieten in akuten Notlagen wichtige Informationen und Handlungsanweisungen.
Die Standorte wurden dort gewählt, wo Menschen intuitiv Hilfe suchen würden – etwa bei Feuerwachen, Krankenhäusern, Hilfsorganisationen, Polizeidienststellen und kommunalen Gebäuden. Jeder Punkt ist mit einem roten Schild und Strandfahnen mit der Aufschrift „Notfall-Informationspunkt“ gekennzeichnet.
Ehrenamtliche Feuerwehrkräfte, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und städtische Angestellte werden die NIP besetzen. Bei Strom- oder Versorgungsausfällen sind mindestens drei Personen vor Ort, um die Bevölkerung mit aktuellen Lageinformationen und Verhaltenshinweisen zu versorgen.
Eine Großübung zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft ist für den 20. September geplant. Die rechtliche Grundlage für das Projekt bildet § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG).
Die NIP sind nicht für längere Aufenthalte oder als Versorgungsstationen gedacht. Die Bürger werden aufgefordert, sich mit dem Notwendigsten zu Hause vorzubereiten. Ziel des Systems ist es, in Krisenfällen schnellen Zugang zu Informationen und Unterstützung zu gewährleisten.
