30 March 2026, 16:21

Bundesweite Razzia deckt illegale Beschäftigung im Sicherheitssektor auf

Roter Stempel mit der Aufschrift "Deutsches Reich" auf schwarzem Hintergrund.

Bundesweite Razzia deckt illegale Beschäftigung im Sicherheitssektor auf

Bundesweite Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe

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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des deutschen Zolls hat eine bundesweite Großoffensive gegen illegale Beschäftigung gestartet. Im Fokus steht diesmal der Sicherheits- und Objektschutzsektor, wo über 2.100 Zollbeamte im Einsatz sind. Die Behörden prüfen vor allem nicht angemeldete Arbeit, Sozialleistungsbetrug und Verstöße gegen den Mindestlohn.

Die Aktion richtet sich insbesondere an Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz – zwei Bereiche, in denen Schwarzarbeit besonders verbreitet ist. Die Kontrollen umfassen sowohl Stichproben als auch umfassende Überprüfungen aller Beschäftigten an ausgewählten Standorten. Risikoanalysen bestimmen, wo und wie die Inspektionen durchgeführt werden.

Die Beamten überprüfen, ob Arbeitgeber ihre Sozialabgaben ordnungsgemäß abführen. Zudem gehen sie Hinweisen auf betrügerische Sozialleistungsbezüge und die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte nach. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einhaltung des Mindestlohns.

Erste vorläufige Ergebnisse der Razzia werden noch in dieser Woche erwartet. Die FKS führt regelmäßig ähnliche Kontrollwellen in Branchen mit hohem Schwarzarbeitsrisiko durch – sowohl bundesweit als auch regional. Der Zoll spielt eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialsysteme und der öffentlichen Einnahmen.

An der Aktion beteiligen sich mehr als 2.100 Beamte in ganz Deutschland. Die Auswertung wird zeigen, wie viele Unternehmen mit Bußgeldern oder juristischen Konsequenzen rechnen müssen, auch wenn konkrete Zahlen noch ausstehen. Aktualisierungen wird die Bundeszollverwaltung im Verlauf der Kampagne veröffentlichen.

Quelle