Bürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebads in Solingen-Ohligs
Laurenz MühleBürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebads in Solingen-Ohligs
Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) kritisiert verspätete Eröffnung des Heidebads in Ohligs
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) übt scharfe Kritik an der späten Öffnung des Freibads Heidebad in Ohligs, das erst am 30. oder 31. Mai seine Pforten für Schwimmer öffnen wird. Die Initiative wirft der Stadt vor, mit dem verzögerten Start die Bedürfnisse der Anwohner zu ignorieren und die wärmeren Tage Anfang Mai nicht zu nutzen.
BfS-Sprecher Raphael Bender bezeichnete den Eröffnungstermin als "völlig realitätsfremd" und nicht im Einklang mit den tatsächlichen Bedürfnissen der Solinger Bürger. Das Heidebad sei nicht nur für Sportler, sondern auch als wichtiger Freizeit- und Erholungsort für die gesamte Bevölkerung unverzichtbar, betonte er. Zudem hinterfragte die Gruppe die vom Betreiber genannten Gründe für die Verzögerung.
Besonders bedauerlich sei, so die BfS, dass an den Feiertagen und langen Wochenenden im Mai Familien und Sportbegeisterte die Anlage nicht hätten nutzen können. Bender verwies darauf, dass warme Wetterphasen oft schon früh im Monat einsetzten – ein früherer Öffnungstermin wäre daher sowohl praktikabel als auch wünschenswert gewesen.
Als Konsequenz fordert die BfS eine grundlegende Überprüfung der Saisonplanung für das Heidebad. Künftig solle es flexiblere Öffnungszeiten geben, die sich an den Bedürfnissen der Bürger, des Sports und des Service orientieren. Kritik übt die Gruppe auch an Stadträtin Dagmar Becker, die für das Thema zuständig ist: Sie habe sich bisher nicht konstruktiv in die Diskussionen eingebracht.
Bender machte deutlich, dass die BfS diese Forderungen nachdrücklich in Rat und Ausschüssen vorantreiben werde. Die Initiative pocht auf ein bürgernahes und anpassungsfähiges Konzept für die Badzeiten, um sicherzustellen, dass das Heidebad künftig rechtzeitig zum Frühsommer-Betrieb bereitsteht. Die Debatte darüber wird nun in die offiziellen Gremien getragen – mit möglichen Folgen für den künftigen Betrieb des Freibads.






