Buschfeld in Solingen bleibt naturnah – Gewerbegebiet geplatzt
Hans-Helmut RuppersbergerBuschfeld in Solingen bleibt naturnah – Gewerbegebiet geplatzt
Der Düsseldorfer Regierungsbezirk hat Schritte eingeleitet, um den Regionalplan für das Gebiet Buschfeld in Solingen-Wald zu ändern. Damit wird eine dauerhafte Bebauung als Gewerbegebiet verhindert. Stattdessen soll die Fläche für die Landwirtschaft und die naturverbundene Naherholung gesichert werden.
Der Regierungsbezirk hat kürzlich den ersten von zwei erforderlichen Beschlüssen gefasst, um die 25. Änderung des Regionalplans einzuleiten. Diese Entscheidung widerspricht der früheren Einschätzung der Planungsbehörde, die andere Nutzungsmöglichkeiten für das Areal in Betracht gezogen hatte.
Sobald der zweite Beschluss verabschiedet ist, wird das Buschfeld-Gebiet offiziell als landwirtschaftliche Freifläche ausgewiesen. Zudem dient es dann als Landschaftsschutz- und Erholungsraum mit naturbezogener Ausrichtung. Unternehmen, die in Solingen nach neuen Ansiedlungsmöglichkeiten oder Erweiterungsflächen suchen, müssen sich somit nach Alternativen umsehen.
Die Stadt Solingen steht derzeit vor einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Ein historisches Haushaltsdefizit, sinkende Gewerbesteuereinnahmen und eine angespannte Finanzperspektive belasten die Entwicklungspläne zusätzlich. Die Planänderung stellt sicher, dass das Buschfeld-Gebiet unbebaut bleibt. Künftig wird es ausschließlich für Landwirtschaft, Landschaftsschutz und Erholung genutzt. Mit dieser Entscheidung entfällt eine mögliche Option für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt.
