Cannstatter Wasen: Luxus-Lodges und geheime Champagner-Räume begeistern Besucher
Rebekka UllrichCannstatter Wasen: Luxus-Lodges und geheime Champagner-Räume begeistern Besucher
Das Cannstatter Volksfest – oder einfach "Wasen" – lockt mit lebhafter Atmosphäre und exklusiven Partyzonen
Während das Münchner Oktoberfest weltweit bekannt ist, setzt das Stuttgarter Pendant auf längere Feiern und einzigartige Themenzelte. Besonders herausragend: die Spitzbuben-Lodge, die mit Rekordumsätzen und extravaganten Details wie einem Geheimraum und sabriergeöffnetem Champagner glänzt.
Die Spitzbuben-Lodge führt den Umsatz pro Quadratmeter beim Volksfest an. Gäste betreten sie durch einen separaten Eingang im "Anhangs-Zelt", wo täglich Hunderte Champagnerflaschen über die Theke gehen. Die Preise reichen von 120 bis 800 Euro – und die "Eiskönigin des Wasen", Martina B. Ohringer-Zinser, öffnet die Flaschen mit einem zeremoniellen Säbel.
Hinter dem Hauptbereich verbirgt sich ein "Darkroom" genannter Geheimraum mit rotem Sofa und Wänden, die mit Asterix-und-Obelix-Comics tapeziert sind. Der Erfolg der Lodge kontrastiert mit anderen Themenbereichen wie der Taos-Lodge im Dinkelacker-Zelt, wo Eiswürfel von der Decke auf Flaschen herabrieseln. In der Nähe sorgt Michael Wilhelmers equipe lodge im Schwabenwelt-Zelt mit Champagner, Feuerfontänen und dramatischer Inszenierung für Aufsehen.
Anderswo feiert Frida's Pier seine 1850-Wasen-Premiere mit dem Club Royal – einer Skihütten-Bar mit Balkon, auf dem die Kellner Schutzbrillen tragen. Die Schatzibar im selben Zelt zieht mit House-Musik und Club-Atmosphäre ein jüngeres Publikum an. Jeder Bereich verfügt über eigene Eingänge und Infrastruktur und agiert unabhängig.
Mit verlängerten Öffnungszeiten und kreativen Themenwelten hebt sich das Cannstatter Volksfest von anderen Festen ab. Die Spitzbuben-Lodge mit ihren Luxusumsätzen, Säbelritualen und versteckten Räumen unterstreicht den besonderen Reiz. Mit unterschiedlichen Zonen für jeden Geschmack zieht das Event Jahr für Jahr ein buntes Publikum an.






