CDA fordert höhere Kilometerpauschale: 38 Cent gegen steigende Spritpreise
Franz Josef SchlosserCDA fordert höhere Kilometerpauschale: 38 Cent gegen steigende Spritpreise
Die Spritpreise werden voraussichtlich aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen, warnt Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Er kritisiert die Reaktion der Regierung scharf und fordert praktische Hilfen statt bloßer Appelle zum Sparen, um Autofahrer zu entlasten.
Radtke lehnt Vorschläge für autofreie Sonntage ab und hält sie für unwirksam – insbesondere für Pendler. Stattdessen plädiert er für einen direkten Ansatz: die Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen. Der aktuelle Satz liegt seit 2009 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer und wurde in den letzten fünf Jahren nicht angepasst.
Sein Vorschlag sieht vor, die Erstattung auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Zudem fordert er ein steuerfreies Mobilitätsgeld, um schnell und ohne Bürokratie Entlastung zu schaffen. Radtke pocht außerdem auf eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um die finanzielle Belastung der Autofahrer zu verringern.
Der Vorstoß der CDA für höhere Kilometergelder kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spritkosten weiter drohen zu steigen. Radtke betont, dass die Regierung entschlossen handeln müsse – statt auf vorübergehende oder symbolische Maßnahmen zu setzen.
Würde der Plan der CDA umgesetzt, wäre es die erste Anpassung der Kilometerpauschale seit über einem Jahrzehnt. Die geplante Erhöhung auf 38 Cent pro Kilometer soll die steigenden Spritkosten für Berufstätige ausgleichen. Radtkes Forderungen nach schärferer Wettbewerbskontrolle und einem neuen Mobilitätsgeld könnten zudem die finanzielle Unterstützung für Autofahrer grundlegend reformieren.






