Chaos in Heidkamp: Bensberger Straße wochenlang gesperrt – und alle ignorieren die Umleitung
Franz Josef SchlosserChaos in Heidkamp: Bensberger Straße wochenlang gesperrt – und alle ignorieren die Umleitung
Bensberger Straße in Heidkamp seit Montag für mindestens sechs Wochen stadteinwärts gesperrt
Seit Montag ist die Bensberger Straße in Heidkamp für den stadteinwärts führenden Verkehr für mindestens sechs Wochen voll gesperrt. Die Maßnahme im Rahmen laufender Straßenbauarbeiten hat bereits zu langen Staus in den Stoßzeiten geführt, da viele Autofahrer die Umleitungsbeschilderung übersehen. Die Behörden warnen nun vor weiteren Verkehrsproblemen, sobald nach den Herbstferien Schulen und Betriebe wieder öffnen.
Die Stadtverwaltung bestätigte zwar die Sperrung, wies jedoch jede Verantwortung für die Bekanntgabe der Einbahnregelung von sich. Beamte betonten, die Anordnung sei keine kommunale Entscheidung gewesen – vielmehr hätte der beauftragte Bauunternehmer für die Information der Öffentlichkeit sorgen müssen. Kritik an fehlenden Vorabhinweisen wiesen sie zurück und verwiesen auf einen entsprechenden Link auf der städtischen Website.
Mehr als 80 Prozent der Fahrer ignorieren die ausgeschilderten Umleitungen, was zu massiven Staus und vermehrtem Hupen auf den umliegenden Straßen führt. In etwa zwei Wochen, wenn die Herbstferien enden, könnte sich die Lage weiter zuspitzen. Besonders besorgniserregend ist die mögliche Überlastung der Rübezahlwaldstraße durch zusätzlichen Verkehr von nahegelegenen Einrichtungen.
Die Stadt hat unterdessen Probleme mit der Ampelanlage an der Kreuzung Lerbacher Weg/Bensberger Straße eingeräumt. Geprüft wird derzeit, ob ein festes Signalprogramm die Wartezeiten während der Bauarbeiten verringern könnte. Zwar gilt die Umleitungsbeschilderung vorerst als ausreichend, bei anhaltenden Schwierigkeiten sollen jedoch Anpassungen vorgenommen werden.
Die Sperrung bleibt vorerst für mindestens sechs Wochen bestehen, eine schnelle Lösung für die aktuellen Verkehrsprobleme ist nicht in Sicht. Die Stadt schließt weitere Maßnahmen über die Prüfung der Ampelschaltungen und die Beobachtung der Umleitungseffizienz hinaus aus. Autofahrern wird geraten, alternative Routen zu planen, da mit anhaltenden Verzögerungen zu rechnen ist.






