02 April 2026, 12:17

Defekte Paniktür legt Trainingsbetrieb des Kölner Turnvereins wochenlang lahm

Feuerwehrmann in Türöffnung eines raucherfüllten Gebäudes, mit Helm und Handschuhen, mit einer Tür und einem Objekt auf beiden Seiten.

Defekte Paniktür legt Trainingsbetrieb des Kölner Turnvereins wochenlang lahm

Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 haben wochenlange Einschränkungen hinnehmen müssen, nachdem ein defekter Türverschluss den Trainingsbetrieb lahmlegte. Das Problem betrifft eine kaputte Paniktürverriegelung in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße, wodurch rund 300 Sportlerinnen und Sportler seit über drei Wochen keine Möglichkeit hatten, die Anlage zu nutzen.

Ausgelöst wurde die Störung durch einen Defekt am Notausgang, der einen sicheren Zugang unmöglich machte. Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn erläuterte, konnte die Tür während des Trainings nicht einfach offen bleiben – aus Gründen des Brandschutzes und der Sicherheit.

Die Stadt Köln reagierte mit der Installation eines provisorischen Schlosses, das die Tür vorläufig wieder funktionsfähig machte. Doch der Vorstand des Turnvereins hielt diese Lösung für unzureichend, da sie im Ernstfall keine sichere Evakuierung gewährleiste. Ein Fachbetrieb bestätigte später, dass die Verriegelung nicht repariert werden könne und komplett ausgetauscht werden müsse.

Ein neues Paniktürsystem wurde bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verzögerten die Behebung des Problems. Mittlerweile wird das Ersatzteil in dieser Woche erwartet, unmittelbar danach soll die Montage erfolgen.

Seit Auftreten des Defekts steht dem Verein keine ordnungsgemäße Trainingsstätte zur Verfügung. Sobald das neue System eingebaut ist, erhalten die Mitglieder endlich wieder vollen Zugang zur Sporthalle. Die Stadt hat dem Verein zugesichert, das Problem umgehend nach Eintreffen des Teils zu beheben.

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