Dortmund verschärft Sicherheitskontrollen in Bussen und Bahnen mit über 3.200 Überprüfungen
Rebekka UllrichDortmund verschärft Sicherheitskontrollen in Bussen und Bahnen mit über 3.200 Überprüfungen
Dortmunder Behörden haben im Rahmen des laufenden Projekts „Sicherheit im Bahn- und Busverkehr“ (SiBB) eine weitere Runde gemeinsamer Sicherheitskontrollen durchgeführt. Bei den jüngsten Einsätzen, die der Bekämpfung von Straßenkriminalität und der Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr dienen, wurden über 3.200 Fahrgäste überprüft. Die Maßnahmen führten zu Bußgeldern, Platzverweisen und einer Strafanzeige.
Die Kontrollen fanden an zentralen Verkehrs-Knotenpunkten statt, darunter der Dortmunder Hauptbahnhof, wo 3.264 Reisende überprüft wurden. Die Beamten stellten dabei 136 Verstöße fest. Neben kleineren Ordnungswidrigkeiten wurden drei Verwaltungsstrafen verhängt und neun Personen erhielten Hausverbot.
Die Einsätze sind Teil der 2018 gestarteten „SiBB“-Initiative, die auf die Stärkung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit abzielt. Das Projekt konzentriert sich auf große Verkehrsanlagen, die als kriminalitätsbelastet gelten. Sicherheitskräfte führen dort stichprobenartige Fahrgastkontrollen durch, beobachten verdächtige Personen und sorgen durch Präsenz für Abschreckung.
Die Maßnahmen finden mehrmals im Jahr in unregelmäßigen Abständen statt und ergänzen die tägliche Polizeiarbeit, indem sie gezielt Brennpunkte angehen. Bei der jüngsten Aktion kam es zudem zu einer Strafanzeige, was die präventive Rolle des Projekts unterstreicht.
An der Zusammenarbeit sind die Dortmunder Polizei, die Bundespolizei und der städtische Ordnungsdienst beteiligt. Durch ihr gemeinsames Vorgehen wird eine flächendeckendere Überwachung und effektivere Durchsetzung an neuralgischen Punkten gewährleistet.
Die „SiBB“-Einsätze tragen weiterhin zur Sicherheit im Dortmunder Verkehrsnetz bei. Mit regelmäßigen Kontrollen und gezielten Maßnahmen wollen die Behörden Kriminalität reduzieren und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken. Die aktuellen Zahlen zeigen eine kontinuierliche Kontrolltätigkeit, während die langfristige Wirkung weiter beobachtet wird.






