01 April 2026, 00:47

Dortmunds Ethikkommission zur Großwildjagd: Warum sie seit einem Jahr stillsteht

Ein Plakat, das einen Zoo in München, Deutschland, mit einem Leoparden und einer Hauskatze bewirbt und Text enthält, der Informationen über den Zoo bereitstellt.

Dortmunds Ethikkommission zur Großwildjagd: Warum sie seit einem Jahr stillsteht

Dortmunder Ethikkommission zur Großwildjagd in der Kritik – "Jagd und Hund"-Messe wirft Fragen auf

Die Ethikkommission der Stadt Dortmund zur Großwildjagd steht kurz vor der nächsten Jagd und Hund-Messe zunehmend in der Kritik. Die 2023 eingerichtete Gruppe, die umstrittene Jagdmethoden prüfen sollte, ist seit über einem Jahr inaktiv. Nun geraten die Stadtverantwortlichen unter Druck, da auf der städtischen Messe Dortmund in den Westfalenhallen Aussteller Hundereisen anbieten.

Die Kommission war ursprünglich damit beauftragt worden, ethische Bedenken im Zusammenhang mit der Großwildjagd – insbesondere auf Messen – zu untersuchen. Doch Dortmunds neuer Oberbürgermeister gab kürzlich zu, dass es aufgrund lückenhafter Aktenführung keine Protokolle über Sitzungen der Kommission gibt. Dies wirft die Frage auf, ob das Gremium jemals zusammengetreten ist.

Politische Parteien, darunter die Grünen, fordern, dass die Kommission noch vor der Sommerpause tagen soll. Ihr Ziel: klare Richtlinien dafür zu erarbeiten, wie mit Ausstellern umgegangen werden soll, die auf künftigen Veranstaltungen Hundereisen bewerben. Angesichts der bevorstehenden Jagd und Hund-Messe muss die Stadt nun entscheiden, wie es weitergeht.

Eigentlich sollte die Kommission die ethischen Aspekte der Großwildjagd bewerten und Empfehlungen für die Messeveranstalter aussprechen. Doch ihre monatelange Untätigkeit hat zentrale Entscheidungen blockiert. Nun wird erwartet, dass das Gremium vor Beginn der anstehenden Messe Ergebnisse vorlegt.

Die Erkenntnisse der Ethikkommission werden darüber entscheiden, ob Anbieter von Hundereisen auf Dortmunder Messen weiterhin zugelassen werden. Ohne vorherige Dokumentation muss die Stadt ein transparentes Verfahren für künftige Prüfungen festlegen. Das Ergebnis wird maßgeblich beeinflussen, wie die Westfalenhallen künftig mit umstrittenen Ausstellern umgehen.

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AKTUALISIERUNG

Correction: Jagd & Hund 2026 event dates confirmed, post-event analysis released, and 2027 event announced

The 2026 Jagd & Hund fair ran from 27 January to 1 February 2026, contradicting the article's framing of it as 'forthcoming'. A post-event analysis video published in late February 2026 reviewed the event's outcomes. The 2027 edition is scheduled for 2–7 February 2027, confirming the series' continuity despite ongoing ethical debates.