Dortmunds Pokal-Traum lebt nach Kobels Elfmeter-Heldentat weiter
Borussia Dortmund zieht nach dramatischem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt in die nächste DFB-Pokal-Runde ein
Das Spiel war nach 90 Minuten mit 1:1 in die Verlängerung gegangen, doch am Ende wurde Torhüter Gregor Kobel zum Matchwinner. Sein entscheidender Paraden gegen Fares Chaibi besiegelte den Einzug in die nächste Runde.
Die spannungsgeladene Partie endete nach der regulären Spielzeit unentschieden. Kobel, der bereits während des Spiels mit mehreren Glanzparaden überzeugt hatte, zeigte im Elfmeterschießen erneut seine Klasse. Später gab er zu, sich nicht gezielt auf die Strafstöße vorbereitet zu haben – es sei „reiner Freestyle“ gewesen.
Sein Halten gegen Chaibi sicherte Dortmund den Sieg und löste Jubel bei Spielern und Fans aus. Nach dem Spiel bekräftigte Kobel seinen Anspruch auf den Pokal: „Berlin ist immer das Ziel.“ Der Schweizer Schlüsselfigur zufolge habe die Mannschaft in dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich besseren Teamgeist entwickelt.
Geschäftsführer Lars Ricken lobte Kobels Leistung als entscheidend für den Erfolg. Solche hart erkämpften Siege stärkten das „Wir-Gefühl“ im Team, so Ricken. Die Dortmunder bleiben damit weiter in starker Form – in dieser Saison gab es bisher nur eine Niederlage im Pflichtspielbetrieb.
Der letzte Pokalgewinn des BVB liegt bereits vier Jahre zurück. Dieser jüngste Triumph könnte der Mannschaft nun zusätzlichen Selbstvertrauen geben, um in dieser Saison weitere Titel anzustreben.
Mit dem Elfmetersieg hält Dortmund die DFB-Pokal-Träume am Leben. Kobels Heldentaten und die mentale Stärke des Teams deuten darauf hin, dass die Schwarz-Gelben in dieser Saison ernsthaft um den Titel mitspielen wollen. Die nächste Herausforderung wird zeigen, ob dieser Schwung anhält.






