22 March 2026, 02:10

Dortmunds radikaler Neuanfang: Abschied von Brandt, Süle und Özcan

Blau-gelbes Logo des West Bromwich Albion Football Club auf weißem Hintergrund, das einen blauen Kreis mit gelber Umrandung, eine weiße Silhouette einer Person in weißem Hemd und blauer Jeans mit ausgestreckten Armen und einen gelben Rand zeigt.

Dortmunds radikaler Neuanfang: Abschied von Brandt, Süle und Özcan

Borussia Dortmund setzt auf mutige Veränderungen – im Kader und in der Strategie

Der BVB baut seinen Kader und seine Ausrichtung grundlegend um. Die Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan werden nicht verlängert; alle drei verlassen den Verein im Sommer. Gleichzeitig betont Geschäftsführer Carsten Cramer, dass der Club Risiken eingehen müsse, um sich weiterzuentwickeln.

Dortmund verfolgt seit Langem ein klares Transfermodell: junge Talente günstig verpflichten, fördern und später mit hohem Gewinn weiterverkaufen. Aktuelle Beispiele sind der Wechsel von Jude Bellingham für 103 Millionen Euro zu Real Madrid 2023 oder der Transfer von Erling Haaland für 60 Millionen Euro zu Manchester City 2022. Dieser Ansatz steht im deutlichen Kontrast zu Konkurrenten wie dem FC Bayern München, der lieber große Summen in etablierte Stars investiert – etwa die 100 Millionen Euro für Harry Kane 2023 oder die angeblich geplante Verpflichtung von Harry Maguire für 80 Millionen Euro 2025. Ähnliche Strategien verfolgen auch RB Leipzig und Bayer Leverkusen, die Spieler wie Dominik Szoboszlai (70 Millionen Euro zu Liverpool) oder Moussa Diaby (60 Millionen Euro zu Al-Ittihad) nach ihrer Entwicklung mit Gewinn abgaben.

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Doch der Verein steht in der Kritik, in der Vergangenheit zu zögerlich entschieden zu haben. Cramer jedoch sieht in den Konsequenzen eher Chancen als Rückschläge. Er treibt eine mutigere Personalplanung und Führung voran. Trotz des Kurswechsels soll dem verletzten Mittelfeldspieler Emre Can, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, ein neues Angebot unterbreitet werden.

Die Abgänge von Brandt und Süle markieren einen einschneidenden Wendepunkt. Zusammen mit Özcans Wechsel deutet dies auf eine neue Ära unter Crammers Führung hin. Sein Fokus liegt auf langfristigem Wachstum – selbst wenn das kurzfristig schmerzhafte Entscheidungen bedeutet.

Der Sommer wird für Dortmund massive Kaderveränderungen bringen, drei Leistungsträger verlassen den Club. Die Transferpolitik bleibt weiterhin auf Nachwuchsförderung und gewinnbringende Verkäufe statt teurer Neuverpflichtungen ausgerichtet. Crammers Forderung nach mehr Entschlossenheit lässt weitere Umbrüche erwarten – sowohl sportlich als auch strukturell.

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