Drei Milliarden Euro: Staat will E-Auto-Kauf für Geringverdiener fördern
Franz Josef SchlosserDrei Milliarden Euro: Staat will E-Auto-Kauf für Geringverdiener fördern
Die deutsche Regierung plant, die finanzielle Förderung für den Kauf von Elektrofahrzeugen auszuweiten. Mit der Maßnahme sollen Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen den Umstieg auf saubere Verkehrsmittel erleichtert werden. Für das Programm wurde ein Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro eingerichtet, der voraussichtlich bis 2029 laufen soll.
Behörden prüfen derzeit die Einführung einer neuen Kaufprämie für Elektroautos, wobei die genauen Modalitäten noch unklar sind. Ein Vorschlag sieht vor, die Förderung auf Personen zu beschränken, die maximal 50.000 Euro brutto pro Jahr verdienen – eine Summe, die in etwa dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 50.493 Euro im Jahr 2021 entspricht.
Diskutiert wird auch ein Modell nach dem Vorbild des französischen Leasingprogramms für Elektrofahrzeuge. Die Regierung räumt ein, dass zwar immer mehr Elektroautos unter 30.000 Euro kosten, für viele Käufer jedoch weiterhin eine hohe Hürde darstellen. Derzeit stammt nur ein geringer Anteil der Neuwagenkäufer aus der Gruppe der Geringverdiener.
Die ausgeweitete Förderung würde an bestehende Anreize anknüpfen, doch die endgültige Ausgestaltung und die Zugangsvoraussetzungen stehen noch nicht fest. Der drei Milliarden Euro schwere Fonds soll bis 2029 reichen. Wird das Programm genehmigt, würden Elektrofahrzeuge für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen leichter zugänglich. Die Entscheidung der Regierung hängt von weiteren Beratungen und einkommensabhängigen Kriterien ab.






