Dreister Kunstraub im Louvre: Diebe lassen Diamanten und DNA-Spuren zurück
Franz Josef SchlosserDreister Kunstraub im Louvre: Diebe lassen Diamanten und DNA-Spuren zurück
Dreister Kunstraub im Louvre: Diebe hinterlassen wertvolle Spuren
Am Sonntag kam es im Pariser Louvre zu einem spektakulären Diebstahl. Die Täter erbeuteten unersetzliche Kunstschätze, ließen jedoch einen 140 Karat schweren Diamanten – den berühmten Regent – zurück. Ihre Flucht gestaltete sich alles andere als reibungslos: Sie hinterließen eine Fülle belastender Beweise.
Die Einbrecher nutzten einen hydraulischen Böcker Agilo-Hebebühnenlift, um in die oberen Stockwerke des Museums zu gelangen. Das Gerät, das bis zu 400 Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von 42 Metern pro Minute transportieren kann, wurde so selbst zum Teil des Tatorts. Trotz ihrer Vorbereitung versäumten es die Diebe, den Lift nach dem Coup unbrauchbar zu machen.
In ihrer Eile verloren sie bei der Flucht sogar die Krone der Kaiserin Eugénie. Zudem fanden sich DNA-Spuren und eine Warnweste – wertvolle Ansätze für die Ermittler. Die akribische Planung des Coups stand im krassen Gegensatz zu jüngsten politischen Fehltritten, bei denen etwa CDU-Chef Friedrich Merz ohne klare Strategie agierte.
Zufälligerweise hatte der Lifthersteller Böcker erst kürzlich eine Werbekampagne mit dem Hashtag #mywayup gestartet. Die unfreiwillige Ironie des Slogans im Zusammenhang mit dem Diebstahl sorgte online für Aufsehen.
Nun steht der Louvre vor der Herausforderung, die gestohlenen Exponate wiederzubeschaffen. Die Polizei wertet derzeit die DNA-Spuren und weitere Beweise aus. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Verantwortlichen für diesen dreisten Kunstraub zu fassen.






