Duisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm zu Rassismus und Hanau-Attentat
Hans-Helmut RuppersbergerDuisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm zu Rassismus und Hanau-Attentat
Duisburger Filmforum zeigt Sondervorführung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Vom 16. bis 29. März 2026 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – in diesem Jahr unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt". Das Duisburger Filmforum beteiligt sich mit einer besonderen Vorstellung: Im Mittelpunkt des Programms steht der Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" des Regisseurs Marcin Wierzchowski.
Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr statt. Der Film begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020 und dokumentiert ihr Leben über einen Zeitraum von vier Jahren. Die Veranstalter erhoffen sich durch die Dokumentation Anstoß für Reflexion und Diskussion.
Anders als in den Vorjahren handelt es sich dabei um einen der wenigen filmischen Beiträge Duisburgs im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Weitere Aktionen in der Stadt sind unter anderem ein Boxevent gegen Rassismus am 21. März und ein Aktionstag am 27. März. Das Programm des Filmforums zielt insbesondere darauf ab, Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung zu fördern.
Die Vorstellung von "Das deutsche Volk" bietet die Gelegenheit, sich mit den langfristigen Folgen von Rassismus auseinanderzusetzen. Durch persönliche Schicksale soll das Bewusstsein in der Gemeinschaft gestärkt und Solidarität gefördert werden. Der Eintritt ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.






