Düsseldorf verhängt erstes Bahnhofs-Aufenthaltsverbot gegen Gewaltstraftäter
Franz Josef SchlosserDüsseldorf verhängt erstes Bahnhofs-Aufenthaltsverbot gegen Gewaltstraftäter
Die Düsseldorfer Behörden haben Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit im Umfeld des Hauptbahnhofs zu verbessern. Gegen einen 31-jährigen Mann, der wiederholt mit gewalttätigen Straftaten in Verbindung gebracht wird, wurde ein örtliches Aufenthaltsverbot verhängt. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, das Gebiet zu sichern.
Das Projekt „SiBu“ startete im September 2024 als gemeinsame Initiative der Stadt, der Düsseldorfer Polizeidirektion und der Bundespolizei. Ziel ist es, die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung in der Nähe des Hauptbahnhofes zu stärken.
Seit November 2024 war der 31-jährige Tunesier in 27 gewalttätige Vorfälle verwickelt, darunter Körperverletzungen und einen Raubüberfall in der Nähe des Worringer Platzes im August 2024. Die Polizei hat ihm nun den Zutritt zum Bahnhofsbereich untersagt, um weitere Straftaten zu verhindern.
Dieses Aufenthaltsverbot ist das erste seiner Art für die ausgewiesene Zone. Es soll Anwohner und Besucher vor potenziellen Gefahren schützen. Die Anordnung ist Teil der laufenden Bemühungen, die Kriminalität im Umfeld des Bahnhofs einzudämmen. Die Maßnahme richtet sich gegen einen bekannten Wiederholtäter und unterstreicht gleichzeitig das Engagement der Stadt für die öffentliche Sicherheit. Die Behörden werden das Gebiet weiterhin genau beobachten.
