23 June 2026, 22:09

Erdbeben-Simulation im Kreis Euskirchen testet Krisenstabsarbeit unter Realbedingungen

FW Mechernich: Erdbeben-Übung für nachhaltige Einsatzleitung

Erdbeben-Simulation im Kreis Euskirchen testet Krisenstabsarbeit unter Realbedingungen

Großübung im Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine groß angelegte Notfallübung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu prüfen. Das Szenario sah ein Erdbeben der Stärke 6,5 vor, das den nördlichen Teil des Kreises trifft und dort weitreichende Schäden sowie den Ausfall kritischer Infrastrukturen verursacht. Rund 100 ehrenamtliche und hauptberufliche Einsatzkräfte – darunter Feuerwehrleute aus der Stadt Mechernich – beteiligten sich an der Übung.

Die Übung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis Euskirchen entwickelt und basierte auf der Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2019. Ziel war es, die Herausforderungen einer katastrophalen Großschadenslage zu simulieren, darunter die schnelle Einsatzbereitschaft, die Verteilung von Ressourcen und die Kommunikation unter Druck.

Die Einsatzleitung des Kreises, die auf der Führungsebene D nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 100 (FwDV 100) agierte, koordinierte die Maßnahmen. Dem Stab gehörten Einsatzkräfte aller kommunalen Feuerwehren an, unterstützt von Fachberatern. Die Feuerwehr der Stadt Mechernich stellte acht Mitglieder für den Führungsstab ab: Frank Eichen, Gerd Geller, Oliver Geschwind, Alexander Kloster, André Leisten, Achim Nießen, Jens Schreiber und Michael Züll.

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Während der Übung mussten logistische Hürden bewältigt werden, etwa der Transport von Verletzten und die Evakuierung von Anwohnern. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Abstimmung mit verschiedenen Behörden, um eine effektive Reaktion zu gewährleisten.

Landrat Markus Ramers lobte die Übung als wichtigen Schritt zur Stärkung nachhaltiger Strukturen im Krisenmanagement. Die Großübung bot praktische Erfahrungen im Umgang mit großflächigen Notlagen und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Einsatzkräften in der Katastrophenbewältigung.

Quelle