Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 mit neuem Konzept
Laurenz MühleErstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 mit neuem Konzept
Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford soll im Sommer 2026 eröffnet werden
Das erste stationäre Hospiz im Kreis Herford wird voraussichtlich im Sommer 2026 seine Türen öffnen. Das Projekt stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Hospiz- und Palliativversorgung in der Region dar. Untergebracht wird es im denkmalgeschützten Gebäude Unter den Linden 41 in Herford, das derzeit umfangreich saniert wird.
Die Bauarbeiten erfolgen unter Einhaltung der Denkmalschutzauflagen. Nach der Fertigstellung wird das Hospiz über zehn Gästezimmer sowie einen barrierefreien Aufzug verfügen. Die Innenräume sollen hell, gemütlich und wohnlich gestaltet werden – ganz ohne klinische Atmosphäre.
Die Stiftung Zukunft im Wittekind-Kreis übernimmt die Baukosten, unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford. Für die vollständige Finanzierung werden jedoch weiterhin Spenden benötigt, die an den Stiftungsfonds Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford bei der Sparkasse Herford gerichtet werden können.
Betrieben wird die Einrichtung von der Hospiz Herford gGmbH, einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft. Das neue Hospiz plant eine enge Zusammenarbeit mit den bestehenden ambulanten Hospizdiensten, um eine umfassende Versorgung zu gewährleisten.
Das Projekt bietet eine wichtige Unterstützung für Patient:innen und ihre Angehörigen in der Region. Mit der Fertigstellung 2026 wird der Zugang zu hochwertiger Palliativversorgung deutlich ausgebaut. Für den Erfolg sind sowohl öffentliche Fördermittel als auch das Engagement der Bevölkerung entscheidend.
