Essen startet Milliarden-Investitionsoffensive für Schulen und Sportstätten
Franz Josef SchlosserEssen startet Milliarden-Investitionsoffensive für Schulen und Sportstätten
Essen gestaltet seine städtische Infrastruktur durch eine große Investitionsoffensive neu. Die Stadt hat Millionenfördergelder aus Bundes-, Landes- und kommunalen Quellen eingeworben, um Schulen, Sporteinrichtungen und öffentliche Gebäude zu modernisieren.
Den Anfang machte das Programm "Gute Schule 2020", das Essen eine Kreditlinie in Höhe von 81,4 Millionen Euro einräumte. Diese Mittel wurden in den vergangenen Jahren vollständig für die Sanierung von Bildungseinrichtungen aufgebraucht.
Im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFöG) hat die Stadt bereits 55 Projekte mit 64,3 Millionen Euro aus dem ersten Förderabschnitt abgeschlossen. Alle Gelder waren bis Juni 2025 ausgezahlt. Gleichzeitig stellt das KInvFöG II rund 57 Millionen Euro für 25 weitere Vorhaben bereit – hier wurden bereits 84 Millionen Euro investiert.
Auch Sporteinrichtungen profitieren von den Fördermitteln: 3,76 Millionen Euro flossen aus dem Programm "Förderung von Investitionsmaßnahmen an leistungsstarken Sportstätten". Weitere 8,2 Millionen Euro sicherte sich Essen für energetische Sanierungen und Neubauten im Rahmen der "Bundesförderung für effiziente Gebäude".
Für den Ausbau der Ganztagsbetreuung erhielt die Stadt etwa 26,25 Millionen Euro über das OGS-Förderprogramm. Die Initiative umfasst Sanierungen, Umbauten und Neubauten an verschiedenen städtischen Standorten.
Die gebündelten Mittel ermöglichen Essen die Umsetzung lang geplanter Modernisierungsvorhaben – von der Schulsanierung über energieeffiziente öffentliche Gebäude bis hin zum Ausbau der Kinderbetreuung. Die Investitionsstrategie der Stadt setzt dabei auf eine Mischung aus Fördergeldern und Eigenmitteln aus dem Haushalt, um diese Transformationen voranzutreiben.






