Familientragödie in Hagen: Vater springt nach Gewaltvorfall in den Tod
Laurenz MühleFamilientragödie in Hagen: Vater springt nach Gewaltvorfall in den Tod
Ein 55-jähriger Mann starb am 28. April 2025, nachdem er in Hagen aus einem Fenster im dritten Stock gesprungen war. Dem Vorfall war eine Auseinandersetzung vorausgegangen, bei der er seinen 23-jährigen Sohn mit einer heißen Flüssigkeit verbrüht und ihm schwere Verbrennungen zugefügt hatte. Die Rettungskräfte trafen ein, konnten den Mann jedoch nicht mehr retten.
Die Tragödie ereignete sich gegen 11:00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Alexanderstraße. Polizei und Feuerwehr rückten nach Meldungen über eine verletzte Person aus und fanden den Mann mit tödlichen Verletzungen nach seinem Sturz aus dem Fenster vor.
Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; der Mann wurde noch am Einsatzort für tot erklärt. Sein 23-jähriger Sohn war zuvor bereits mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden, wo er wegen der schweren Verbrennungen behandelt wird. Den Ermittlungen zufolge steht der Suizid in Zusammenhang mit dem Verbrühungsvorfall.
Der Tod des Mannes wurde als Suizid registriert. Sein Sohn befindet sich weiterhin im Krankenhaus und wird wegen seiner schweren Verletzungen behandelt. Die Behörden untersuchen weiterhin die genauen Umstände beider Vorfälle.
