Feuerwehren aus Odenthal und Bergisch Gladbach bündeln ihre Kräfte für besseren Schutz
Franz Josef SchlosserFeuerwehren aus Odenthal und Bergisch Gladbach bündeln ihre Kräfte für besseren Schutz
Odenthal und Bergisch Gladbach haben eine formelle Vereinbarung unterzeichnet, um ihre Feuerwehrdienste durch den gemeinsamen Einsatz von Ressourcen zu stärken. Das Abkommen ermöglicht der Odenthaler Feuerwehr, auf die spezialisierten Werkstattdienstleistungen und den Gerätepool von Bergisch Gladbach zuzugreifen. Lokale Vertreter bezeichnen die Partnerschaft als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der regionalen Notfallvorsorge.
Nach der neuen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbach wichtige Wartungsaufgaben für Odenthal. Dazu gehören die Instandhaltung von Atemschutzgeräten, die Pflege von Schläuchen sowie die Reinigung von Schutzkleidung. Odenthal zahlt eine feste Gebühr pro Gegenstand, was beiden Seiten eine verlässliche Budgetplanung ermöglicht.
Die beiden Kommunen haben zudem einen gemeinsamen Gerätepool eingerichtet. Diese Maßnahme soll Kosten sparen und bessere Beschaffungskonditionen sichern. Durch standardisierte Ausrüstung und eine verbesserte Abstimmung wird eine höhere Effizienz bei Einsätzen erwartet.
Lokale Führungskräfte begrüßen die Zusammenarbeit. Laura Lundberg, Bürgermeisterin von Odenthal, bezeichnete die Vereinbarung als entscheidend für die Zukunft der örtlichen Feuerwehr. Axel Staehler, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Odenthal, betonte die operativen Vorteile für die Einsatzkräfte vor Ort. Marcel Kreutz, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, lobte das Abkommen als Vorbild für die interkommunale Zusammenarbeit.
Jörg Köhler, der Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, hob die technischen Vorzüge der Partnerschaft hervor. Keine andere Kommune im Rheinisch-Bergischen Kreis habe vergleichbare Vereinbarungen mit Bergisch Gladbach im Bereich der Feuerwehrtechnik oder des Katastrophenschutzes getroffen.
Die Kooperation verschafft Odenthal Zugang zu moderner Infrastruktur und Fachwissen. Gleichzeitig setzt sie einen Präzedenzfall für die regionale Zusammenarbeit im Rettungswesen. Beide Städte erwarten durch die Vereinbarung eine erhöhte Sicherheit und effizientere Abläufe.






