Fritz Langs Weimarer Filme: Öffentlicher Vortrag in Essen zu gesellschaftlichen Ängsten
Laurenz MühleFritz Langs Weimarer Filme: Öffentlicher Vortrag in Essen zu gesellschaftlichen Ängsten
Öffentlicher Vortrag zu Fritz Langs Filmen der Weimarer Republik in Essen
Am 26. März 2026 findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Filme Fritz Langs aus der Weimarer Zeit statt. Der Historiker und Soziologe Torsten Reters leitet die Veranstaltung, die an den 50. Todestag des Regisseurs erinnert. Der Abend umfasst Filmvorführungen und Analysen von Langs einflussreichen Werken.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Studie des Filmkritikers Siegfried Kracauer zu Langs Filmen wie Dr. Mabuse, der Spieler und Metropolis. Kracauer identifizierte darin Themen, die die gesellschaftlichen Ängste der Zeit widerspiegelten: eine kulturelle Faszination für Ordnung, ein Misstrauen gegenüber Verwundbarkeit und ein Verlangen nach autoritärer Führung.
Reters, der als Sachbuchautor und Erwachsenenbildner tätig ist, wird diese Thesen vertieft erörtern. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Essener Volkshochschulzentrum in der Nähe des Burgplatzes. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; Besucher können sich auf Diskussionen und Ausschnitte aus Langs bekanntesten Filmen freuen.
Der Vortrag bietet die Gelegenheit, Langs Vermächtnis durch Kracauers kritische Perspektive neu zu betrachten. Gleichzeitig zeigt er, wie das Kino der 1920er-Jahre bis heute moderne Zuschauer anspricht. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind willkommen.






