30 April 2026, 20:15

Fritz Schrammas CDU-Austritt: Ein Weckruf für die Kölner Parteispitze

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine Gruppe von Menschen in der Mitte mit Text zeigt, der Details zum Ereignis enthält.

Fritz Schrammas CDU-Austritt: Ein Weckruf für die Kölner Parteispitze

Fritz Schramma hat die CDU nach fast fünf Jahrzehnten als Mitglied verlassen. Sein Austritt folgt auf scharfe Kritik an der örtlichen Parteiführung in Köln. Der ehemalige Politiker bezeichnete seinen Rückzug als bewussten Weckruf für einen Wandel innerhalb der Organisation.

Schramma nannte die Kölner CDU als Hauptgrund für seine Entscheidung. Er warf dem Bezirksverband mangelnde Führung vor und kritisierte insbesondere Serap Güler, die lokale Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete. Seine Frustration wuchs nach den jüngsten Kommunalwahlen, bei denen dieselben Funktionäre schlicht wieder in ihre alten Ämter zurückkehrten.

Gleichzeitig würdigte er die Erfolge der CDU auf höherer Ebene. Er lobte die Arbeit von Ministerpräsident Hendrik Wüst und Bundesvorsitzendem Friedrich Merz. Doch sein Fokus blieb auf Köln gerichtet, wo er Stillstand und ein Versagen bei der Erneuerung der Partei sah.

In seiner Erklärung präsentierte Schramma seinen Austritt als Herausforderung an die jüngeren Mitglieder. Er rief sie auf, die Verantwortung zu übernehmen und die Partei in eine neue Richtung zu lenken. Sein Schritt sei kein Abschied von den Grundsätzen der CDU, betonte er, sondern eine Forderung nach Reformen.

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Mit Schrammas Rücktritt endet eine 50-jährige Verbindung zur Partei. Seine Kritik zielt auf die Kölner Führungsstrukturen, während seine Anerkennung die übergeordneten Erfolge der CDU unterstreicht. Der Schritt stellt den Ortsverband nun vor die Frage, wie es künftig weitergehen soll.

Quelle