Fürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Franz Josef SchlosserFürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
In Fürth gibt es einen Vorschlag, die klassischen Ampelmännchen an Fußgängerampeln durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll das Theater Comödie Fürth ehren sowie die Attraktivität des Comödiplatzes steigern.
Vorgesehen ist, für das „Grün“-Signal ein grünes Mariechen in einem Kleeblattmuster-Kostüm zu nutzen, während ein rotes Waltraud das „Rot“-Signal darstellen soll. Volker Heißmann, der Schöpfer der beiden Figuren, unterstützt den Plan und ist überzeugt, dass dies den Charme für Besucher des Fürther Festes und der Comödie erhöhen würde.
Die größte Herausforderung besteht jedoch darin, dass die neuen Entwürfe für die Verkehrssicherheit sofort erkennbar bleiben. Mehrere deutsche Städte haben bereits kreative Fußgängersignale eingeführt, ohne die Klarheit zu beeinträchtigen.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die neuen Ampelfiguren wird für später in diesem Jahr erwartet. Falls der Plan genehmigt wird, könnten die modifizierten Signale die kulturelle Identität des Comödiplatzes stärken. Die Initiative zielt darauf ab, das lokale Erbe zu feiern, ohne die Sicherheitsstandards im Straßenverkehr zu vernachlässigen. Das Ergebnis wird nach den Herbstberatungen feststehen.
