Glasfaserausbau in Elmpt startet – Niederkrüchten muss bis 2028 warten
Hans-Helmut RuppersbergerGlasfaserausbau in Elmpt startet – Niederkrüchten muss bis 2028 warten
Deutsche Glasfaser schließt Nachfragebündelung in Elmpt und Niederkrüchten ab – Glasfaserausbau kommt voran
Deutsche Glasfaser hat in Elmpt und Niederkrüchten das Verfahren zur Nachfragebündelung erfolgreich abgeschlossen und dabei ausreichend Kundeninteresse für einen wirtschaftlich tragfähigen Glasfaserausbau gesichert. Das Projekt soll ohne öffentliche Förderung oder umfangreiche behördliche Beteiligung umgesetzt werden.
Lokale Initiativen waren entscheidend für die Vorantreibung der Pläne. Sowohl das Bürgermeisteramt als auch ehrenamtliche Helfer hatten sich aktiv dafür eingesetzt, dass Deutsche Glasfaser sein Netz in Elmpt ausbaut. Das Unternehmen bestätigte die wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens, betonte jedoch, dass in Niederkrüchten flächendeckend frühestens 2028 mit einem Ausbau zu rechnen sei – bedingt durch finanzielle Einschränkungen.
Frank Kriegers, der bereits frühere Infrastrukturprojekte für die Kommune begleitet hatte, führte die Verzögerungen auf steigende Kosten und Ressourcenengpässe zurück, die derzeit viele deutsche Netzbetreiber belasten. Dennoch verfügen bereits über 96 Prozent der Haushalte in Niederkrüchten über einen Internetanschluss mit bis zu 1.000 Mbit/s, und nahezu alle können mindestens 100 Mbit/s nutzen.
Bei Fragen zum Projekt oder zu Verträgen wurden Anwohner an Deutsche Glasfaser verwiesen. Die Gemeinde zeigt sich offen für die Unterstützung weiterer Ausbaumaßnahmen, sollten sich andere Anbieter engagieren.
Während der Glasfaserausbau in Elmpt nun marktgetrieben voranschreitet, bleibt die flächendeckende Erschließung Niederkrüchtens vorerst bis mindestens 2028 ausgesetzt. Der Gemeinderat unterstützt weiterhin mögliche künftige Vorhaben in der Region.
