Goldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – warum Anleger jetzt zuschlagen
Franz Josef SchlosserGoldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – warum Anleger jetzt zuschlagen
Goldpreis übersteigt erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar pro Feinunze
Anleger strömen in das Edelmetall, da weltweit wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen zunehmen. Seit Januar ist der Goldpreis um 53 Prozent explodiert. Der starke Anstieg spiegelt die Flucht in sichere Werte wider, während riskantere Anlagen in unsicheren Zeiten an Attraktivität verlieren. Gold gilt seit jeher als stabiler Wertspeicher in Krisenzeiten – und ist für viele zur ersten Wahl geworden.
Wirtschaftliche Verwerfungen in den USA, darunter die Erwartung sinkender Zinsen, treiben die Preise weiter nach oben. Ökonomen wie Martin Lück sehen zudem die Wirtschaftspolitik von Donald Trump als preissteigernden Faktor. Gleichzeitig haben jüngste politische Umbrüche in Frankreich und Japan die Nachfrage befeuert: Investoren betrachten Gold zunehmend als „sicheren Hafen“.
Sollten sich die Konflikte in Gaza oder der Ukraine entschärfen, könnte der Aufwärtstrend an Fahrt verlieren. Doch die hohe globale Verschuldung, ein schwächerer US-Dollar und anhaltende geopolitische Risiken dürften die Nachfrage weiter stützen. Viele halten Gold nach wie vor für eine verlässliche Krisenwährung.
Der Rekordanstieg unterstreicht die anhaltende Faszination für Gold in stürmischen Zeiten. Da wirtschaftliche und politische Spannungen vorerst nicht nachlassen werden, könnte die Nachfrage nach dem Edelmetall hoch bleiben. Die aktuelle Rally zeigt, wie sehr Anleger auf Gold setzen, wenn die Stabilität ins Wanken gerät.






