Großbaustelle in Düren: Papiermühlestraße wird ab November 2025 saniert
Laurenz MühleGroßbaustelle in Düren: Papiermühlestraße wird ab November 2025 saniert
Großbaustelle an der Papiermühlestraße in Düren startet am 17. November 2025
Ab dem 17. November 2025 beginnen umfangreiche Bauarbeiten an der Papiermühlestraße in Düren. Das Projekt umfasst die Sanierung des Kanalsystems sowie den Ausbau der Straße zwischen Mariaweilerstraße und Nickepütz. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 andauern. Anwohner und Pendler müssen sich in dieser Zeit auf erhebliche Behinderungen einstellen.
In der ersten Phase liegt der Fokus auf dem Abschnitt von der Mariaweilerstraße bis zur Mühlenteichbrücke. Hier werden im offenen Leitungsgraben die bestehenden Schmutzwasserkanäle, darunter der Hauptsammler 13, erneuert. Zudem entsteht ein neues Regenwasserableitungssystem, das das Oberflächenwasser in den Mühlenteich leitet.
Anschließend folgt die komplette Erneuerung der Mühlenteichbrücke sowie der Straße in Richtung Nickepütz. Das Vorhaben wird gemeinsam vom Wasserversorgungsverband Eifel-Rur (WVER), der Stadtentwässerung Düren und der Stadt Düren umgesetzt. Die Behörden betonen, dass die Zufahrt für Anwohner soweit wie möglich aufrechterhalten bleibt, während der Durchgangsverkehr umgeleitet wird.
Erfahrungen aus früheren Projekten – etwa den Kanalbauarbeiten 2023 an der Bismarckstraße – zeigen, dass ähnliche Maßnahmen zu Vollsperrungen über vier Monate führten. Damals verlängerten sich die Fahrzeiten um 20 bis 30 Prozent, und es gab vorübergehende Umweltauswirkungen wie verringerten Sedimenteintrag in Gewässer sowie erhöhte Staub- und Lärmbelastungen. Für die aktuelle Bauphase an der Papiermühlestraße, die voraussichtlich Anfang 2026 beginnt, wird mit einer Dauer von sechs bis acht Monaten gerechnet.
Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Ausgeschilderte Umleitungen führen den Verkehr um die gesperrten Abschnitte herum. Ziel der Modernisierung ist eine zukunftsfähige Kanalinfrastruktur sowie eine verbesserte Straßenqualität im Gebiet. Die Behörden raten Anwohnern und Unternehmen, sich auf Verzögerungen und Einschränkungen während der Bauzeit einzustellen.






