Güterslohs Weberei bleibt trotz Sanierung bis 2026 kultureller Hotspot
Franz Josef SchlosserGüterslohs Weberei bleibt trotz Sanierung bis 2026 kultureller Hotspot
Güterslohs "Weberei" bleibt trotz anstehender Sanierung bis 2026 geöffnet
Die Stadt Gütersloh und der Förderverein Weberei arbeiten gemeinsam daran, dass die kulturellen Aktivitäten des Hauses auch während der Umbaumaßnahmen fortgeführt werden können. Geplant sind moderne Aufwertungen sowie eine neue Rolle des Gebäudes als zentraler Ort für die lokale Kulturszene.
Der Förderverein hat seine Strukturen reformiert und seine Bemühungen ausgeweitet, um den Betrieb der Weberei aufrechtzuerhalten. Zwar endet die Pacht der aktuellen Betreiberin, der Bürgerkiez gGmbH, am 31. Januar 2026, doch der Verein übernimmt künftig eine größere Verantwortung bei der Unterstützung von Veranstaltungen und Clubs.
Die Sanierungsarbeiten konzentrieren sich auf die Modernisierung der Küche, der Klima- und Lüftungsanlagen. Selbst während der Bauphase bleiben Teile des Gebäudes für Vereine, Künstler:innen und öffentliche Veranstaltungen zugänglich. Zudem zieht das Kulturbüro der Stadt in die Weberei ein und stärkt so deren Position als kultureller Mittelpunkt.
Bürgermeister Matthias Trepper betonte die Entschlossenheit der Stadt, die Weberei während des Umbruchs weiterhin zu fördern. Das Haus bleibt neben dem Theater und dem Rathaus Güterslohs ein zentraler Ort für Kunst und Gemeinschaftsleben.
Die Zukunft der Weberei ist gesichert – dank der fortlaufenden Unterstützung durch Stadt und Verein. Die Modernisierungsmaßnahmen werden den Raum aufwerten, ohne seine kulturelle Nutzung zu unterbrechen. Auch nach den Arbeiten bleibt die Weberei ein Begegnungsort für Vereine, Künstler:innen und Veranstaltungen.






