Hitze und Dürre erhöhen Waldbrandgefahr: NRW verschärft Rauchverbot bis Oktober
Hans-Helmut RuppersbergerHitze und Dürre erhöhen Waldbrandgefahr: NRW verschärft Rauchverbot bis Oktober
Waldbrandgefahr in Deutschland steigt durch anhaltende Hitze und Trockenheit
In Nordrhein-Westfalen haben die Behörden strenge Vorschriften erlassen, um Brände zu verhindern – die Gefahrenlage bleibt zwar moderat, ist aber unberechenbar.
Vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt in allen Wäldern des Bundeslandes ein Rauchverbot. Offenes Feuer und Grillen sind in bewaldeten Gebieten sowie in einem Umkreis von 100 Metern zum Waldrand untersagt, außer in offiziellen Grillzonen. Die Maßnahmen sollen in den trockensten Monaten des Jahres unbeabsichtigte Brände verhindern.
Anwohner und Besucher werden aufgefordert, Rauch- oder Flammenerscheinungen sofort unter der Notrufnummer 112 zu melden. Zudem müssen Zigarettenreste fachgerecht entsorgt und Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden. Abgestellte Fahrzeuge können Brände auslösen, wenn heiße Abgasanlagen oder Katalysatoren trockenes Gras berühren – Autofahrer sollten daher nur ausgewiesene, befestigte Parkplätze nutzen.
Die Feuerwehr im Rheinisch-Bergischen Kreis bereitet sich auf mögliche Einsätze vor. Durch regelmäßige Übungen zur Bekämpfung von Vegetationsbränden sind die Kräfte im Ernstfall schnell handlungsfähig.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, dass sich die Lage bei anhaltender Hitze, Wind oder Dürre weiter verschärfen könnte. Die Einhaltung der Präventionsregeln und die Wachsamkeit der Bevölkerung sind entscheidend, um das Waldbrandrisiko zu verringern.
