02 April 2026, 22:13

Hufeisensiedlung wird 100: Berlins modernistisches Juwel feiert mit Festen und Architektur

Schwarzes und weißes Foto eines großen Raums mit Tischen, Stühlen, Säulen, Bögen und Kronleuchtern am Decken, beschriftet mit "Festival der Gesellschaft der Freunde, Berlin" unten.

Hufeisensiedlung wird 100: Berlins modernistisches Juwel feiert mit Festen und Architektur

Berlins ikonische Hufeisensiedlung feiert 2025 ihr 100-jähriges Jubiläum mit einem bunten Fest

Die Feierlichkeiten werden das architektonische Erbe der Siedlung und ihre Verbindung zur visionären Neues Bauen-Bewegung in den Mittelpunkt stellen. Die Veranstalter haben ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Workshops und Führungen vorbereitet, das Besucher jeden Alters ansprechen soll.

Das Festival ist Teil der größeren Jubiläumsfeiern zum 650-jährigen Bestehen des Bezirks Britz. Es wird die nachhaltige Wirkung des Neuen Bauens zeigen – jenes modernistischen Ansatzes, der von den Architekten Bruno Taut und Martin Wagner geprägt wurde. Christoph Rauhut, Leiter des Berliner Landesdenkmalamts, betonte, dass diese Siedlungen auch ein Jahrhundert später noch frisch und dynamisch wirken.

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Zu den Veranstaltungen zählen Live-Lesungen, Filmvorführungen und eine Ausstellung von Schülerprojekten der Fritz-Karsen-Schule. Höhepunkt des Festivals ist das Hufeisen-Fest mit "Spazierkonzerten", die von Architekturexperten begleitet werden. Ein gemeinsames Picknick bildet den Abschluss des Programms und bringt Anwohner und Gäste zusammen.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Vonovia, dem Landesdenkmalamt Berlin sowie dem Verein der Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung.

Das Jubiläumsfestival erstreckt sich über das gesamte Jahr 2025 und verbindet kulturelle Aktivitäten mit architektonischer Wertschätzung. Es soll die Bedeutung der Siedlung als historisches Wahrzeichen und lebendige Gemeinschaft stärken. Die Veranstalter hoffen, dass die Feierlichkeiten sowohl Einheimische als auch Touristen anziehen, um das modernistische Erbe hautnah zu erleben.

Quelle