Jens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume in Gefahr?
Rebekka UllrichJens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume in Gefahr?
Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach für drei Spiele gesperrt
Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, muss nach einer roten Karte in einem Bundesliga-Spiel eine dreispielige Sperre hinnehmen. Der Vorfall ereignete sich am 25. Oktober während des Ligaduells gegen den FC Bayern München und markiert seinen ersten Platzverweis in dieser Saison. Der deutsch-koreanische Spieler hatte bereits in der Vergangenheit mit Disziplinproblemen zu kämpfen – allein in der letzten Spielzeit sammelte er elf gelbe Karten.
Die Sperre folgt nach einem umstrittenen Foul an Bayerns Kumbedi, das der Schiedsrichter als so gefährlich einstuft, dass er Castrop direkt die rote Karte zeigte. Der 25-Jährige bestreitet, dass der Zweikampf eine derart harte Strafe rechtfertigte, doch die Liga bestätigte die Entscheidung – damit fällt er für drei wichtige Partien aus.
Sein Disziplinarverhalten steht besonders im Fokus, da er sich Hoffnungen auf eine Nominierung für den WM-Kader Koreas macht. Seit dem vergangenen Herbst hat Castrop fünf Länderspiele bestritten und sich damit einen festen Platz in der Nationalmannschaft erarbeitet. Da die WM-Aufstellung am 16. Mai bekannt gegeben wird, gilt er weiterhin als heißer Kandidat für die Auswahl.
Öffentlich erklärte Castrop, er werde im Falle einer Nominierung ähnliche Situationen vermeiden. Sein Fokus liege nun darauf, Korea bestmöglich zu vertreten und auf der größten Fußballbühne der Welt einen Beitrag zum Erfolg des Teams zu leisten.
Die Sperre bedeutet, dass Castrop drei Bundesliga-Spiele verpassen wird – ein Rückschlag für Spieler und Verein. Seine Teilnahme an der WM mit der koreanischen Nationalmannschaft erscheint zwar wahrscheinlich, doch sein Disziplinarverhalten könnte weiterhin kritisch beobachtet werden. Sollte er nominiert werden, wird er darauf abzielen, mit Ruhe und Leistung die Kampagne der Nationalelf zu stärken.






