16 April 2026, 08:13

Kostenlose Kultur für Essener Grundschüler: 2026 startet neues Bildungsprojekt

Innenansicht eines Einkaufszentrums mit einem "Kids Quest Children's Museum"-Schild, das Wägelchen, bunte Stangen, Informationsschilder, Deckenleuchten und verschiedene verstreute Gegenstände zeigt.

Kostenlose Kultur für Essener Grundschüler: 2026 startet neues Bildungsprojekt

Neues Projekt in Essen: Grund- und Förderschüler erhalten 2026 freien Zugang zu großen Kulturstätten

Ein neues Programm in Essen ermöglicht Grundschülern und Kindern an Förderschulen ab 2026 kostenlose Besuche in bedeutenden Kultureinrichtungen der Stadt. Die Initiative ersetzt den eingestellten Kulturpass und wird durch Mittel von E.ON und der RAG-Stiftung finanziert. Beide Organisationen stellen jeweils 12.500 Euro für die Übernahme der Fahrtkosten bei Schulausflügen bereit.

Im Rahmen des Projekts können Schulklassen das Museum Folkwang, das Ruhr Museum, das Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv sowie die Alte Synagoge ohne Eintrittsgebühr besuchen. Die Buchung der Ausflüge erfolgt über das Stadtportal des Essener Schulamts, das auch die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für die Teilnehmer organisiert.

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E.ON engagiert sich seit 2023 als wichtiger Förderer des Museums Folkwang und unterstützt Ausstellungen sowie Bildungsprogramme. Stephan Muschick, Leiter des Bereichs Corporate Citizenship bei E.ON, betonte das Engagement des Unternehmens für Chancengleichheit beim Zugang zu kulturellen Erfahrungen für alle Kinder.

Auch die RAG-Stiftung, die sich auf die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur konzentriert, verfolgt dieses Ziel. Die Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia hob die Bedeutung bezahlbarer Museumsbesuche für Schüler aus benachteiligten Verhältnissen hervor. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte das Projekt als "starkes Zeichen für Gerechtigkeit und kulturelle Bildung in Essen".

Die Initiative läuft das gesamte Jahr 2026 und ermöglicht barrierefreie Kulturerlebnisse für junge Lernende. Mit insgesamt 25.000 Euro an Fördergeldern stellt das Programm sicher, dass hohe Fahrtkosten keine Hürde für die Teilnahme darstellen. Interessierte Schulen können sich ab sofort anmelden.

Quelle