20 June 2026, 18:10

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüllen am Annahmehof des kommunalen Depot

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof

Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Langenfelder Wertstoffhof

Der städtische Wertstoffhof in Langenfeld hat seine Bestimmungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen überarbeitet. Aufgrund steigender Kosten gelten am Standort Hansastraße nun strengere Vorgaben. Anwohner müssen sich auf neue Beschränkungen einstellen, was Art und Menge des dort abzugebenden Materials betrifft.

Am Wertstoffhof Hansastraße werden nur noch bestimmte Abfälle angenommen. Dazu zählen Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan sowie Gartenartikel aus Ton oder Terrakotta. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine sind nicht erlaubt, ebenso wenig wie gemischte Abbruchmaterialien – etwa Fenster oder Türen –, die bereits vor der Regeländerung ausgeschlossen waren.

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Pro Besuch dürfen Anwohner maximal zwei 10-Liter-Eimer mit zugelassenem Bauschutt abgeben. Jede Entsorgung kostet 8,00 Euro. Für größere Mengen erhebt die Deponie Immigrath im Kreisgebiet 5,00 Euro pro Kofferraumladung und nimmt auch gemischte Abbruchabfälle an.

Private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling bieten die Annahme dieser Materialien ebenfalls gegen Gebühr an. Die Stadt rät Bürgern mit größeren Abfallmengen, direkt die Kreisdeponie oder andere zugelassene Entsorger zu nutzen.

Ziel der neuen Vorschriften ist es, die steigenden Entsorgungskosten zu bewältigen, ohne die Abfallservices einzuschränken. Anwohner müssen ihre Besuche am Wertstoffhof Hansastraße nun sorgfältiger planen, da die abzugebenden Mengen begrenzt sind. Für größere oder nicht zugelassene Abfälle stehen alternative Entsorgungswege zur Verfügung.

Quelle