Marl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Feiern und Kranzniederlegungen
Franz Josef SchlosserMarl gedenkt am Volkstrauertag mit bewegenden Feiern und Kranzniederlegungen
Marl gedenkt am diesjährigen Volkstrauertag mit feierlichen Veranstaltungen am Sonntag, dem 16. November
Unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" finden in der gesamten Stadt Gedenkfeiern statt. Kranzniederlegungen und Ansprachen bilden den Kern der Ehrungen.
Die zentrale Gedenkveranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem Creiler Platz. Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove werden zu den Anwesenden sprechen, bevor sie gemeinsam einen Kranz niederlegen. In ihren Reden gehen sie auf die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung ein.
Zusätzlich gibt es an mehreren Orten in Marl Kranzniederlegungen, die bereits am Samstagabend beginnen und sich über den Sonntag erstrecken. So haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an verschiedenen Stätten ihrer Toten zu gedenken.
Auch die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck beteiligt sich mit Berichten von einer kürzlichen Fahrt zum Außenlager Hersbruck. Während des Zweiten Weltkriegs existierten rund 1.200 solcher Außenlager unter der Kontrolle der SS im gesamten Deutschen Reich. Sie dienten der Ausbeutung von Zwangsarbeit für die Kriegswirtschaft – zwischen 1933 und 1945 starben dort Zehntausende an Entkräftung, Hunger oder durch Hinrichtungen.
Die Veranstaltungen in Marl ehren die Opfer und unterstreichen die Bedeutung historischer Verantwortung. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstagabend und setzen sich am Sonntag fort, mit dem Haupttreffen auf dem Creiler Platz. Das Programm bietet vielfältige Gelegenheiten zur öffentlichen Reflexion.






