Messerangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Betreuer lebensgefährlich verletzt
Rebekka UllrichMesserangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Betreuer lebensgefährlich verletzt
Schwerer Messerangriff in Obdachlosenunterkunft in Meschede
In einer kommunalen Obdachlosenunterkunft an der Waldstraße in Meschede hat sich ein schwerer Messerangriff ereignet. Ein 36-jähriger türkischer Staatsbürger griff einen 67-jährigen Betreuer mit einem Küchenmesser an. Das Opfer erlitt schwere Bauchverletzungen und wurde in lebensgefährlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht.
Der Angriff ereignete sich innerhalb der Unterkunft, in der der Verletzte, ein nordmazedonischer Staatsbürger, als Betreuer arbeitete. Die Polizei traf kurz nach der Tat ein und nahm den Verdächtigen vor Ort fest. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.
Laut Ermittlern gibt es bisher keine Hinweise auf ein rassistisches oder politisches Motiv. Die genauen Umstände der Tat werden weiterhin untersucht, um die Hintergründe der Gewalt aufzuklären.
Das Opfer befindet sich nach einer Notoperation weiterhin auf der Intensivstation. Die Behörden ermitteln weiter zu dem Vorfall. Für Rückfragen steht Benedikt Teutenberg von der Kreispolizeibehörde Hochsauerland unter der Telefonnummer +49 291 9020 1140 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
