31 March 2026, 02:12

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Energieausgaben der Stadt Mönchengladbach steigen 2024 stark an

Die Energieausgaben der Stadt Mönchengladbach sind 2024 drastisch gestiegen und erreichten 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der höheren Kosten blieb der Verbrauch von Strom und Erdgas nahezu unverändert, während der Heizölverbrauch nach jüngeren Schwankungen wieder auf das übliche Niveau zurückkehrte. Die Stadt hat zudem Maßnahmen ergriffen, um durch neue Technologien und Überwachungssysteme die Effizienz zu steigern und die Emissionen zu senken.

Die Ausgaben für Energie stiegen deutlich: 2024 gab die Stadt 10,7 Millionen Euro aus, gegenüber 7 Millionen Euro im Jahr 2023. Der Stromverbrauch in städtischen Gebäuden blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) stabil, während der Erdgasverbrauch bei 50,4 Millionen kWh lag. Der Heizölverbrauch normalisierte sich nach vorherigen Schwankungen und summierte sich auf 6 Millionen kWh.

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Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude belief sich auf 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente. Schulen waren mit Abstand die größten Energieverbraucher: Sie machten 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs aus. Um die Abhängigkeit von externem Strom zu verringern, werden an 15 städtischen Standorten Photovoltaikanlagen installiert, die bis zu 1 Million kWh Strom für den Eigenbedarf erzeugen sollen.

Zu den Effizienzmaßnahmen gehört eine 850.000 Euro teure Modernisierung der Beleuchtung, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wird. In den vergangenen zwei Jahren wurden zudem das Energiemonitoring und die Gebäudeautomation ausgebaut. Geplant sind weiterhin die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Installation von Lüftungsanlagen sowie Dachsanierungen zur Integration von Solarmodulen. Unklar ist jedoch, wie viele Schulen zwischen 2026 und 2028 von diesen Aufwertungen profitieren werden.

Obwohl die Energieausgaben der Stadt stark gestiegen sind, blieb der Verbrauch konstant. Durch verbesserte Beleuchtung, Überwachungssysteme und Solarenergie sollen künftig Kosten und Emissionen gesenkt werden. Weitere Sanierungen der Heizungs- und Lüftungssysteme sind vorgesehen, doch konkrete Zeitpläne für die Schulmodernisierungen stehen noch nicht fest.

Quelle